Wimmer: Zuwanderungsfiasko schafft Drogenhandel – Symptome vor Ort bekämpfen

Parksperre, personell engmaschige Kontrollen, aber auch langfristige Prävention helfen

„Nach mehreren Vorfällen und dem jüngsten Todesfall eines Drogensüchtigen brechen immer mehr offizielle Stellen und Medien das Schweigen und schreiben ganz offen, dass der Drogenhandel primär mit bestimmten Zuwanderergruppen zu tun hat. Als wir Freiheitliche in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen haben, wurden wir teils belächelt oder als ‚Ausländerfeinde‘ abgetan. Gerade alle rechtschaffenen Zuwanderer leiden aber genauso wie die Linzerinnen und Linzer unter den Folgen der verfehlten Politik“, warnt der Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer: „Vor Ort können wir nicht die Bundes- oder Europapolitik steuern. Wir können aber Symptome bekämpfen.“

So sieht Wimmer mehrere Ansatzpunkte, wie die Stadtpolitik ihren konkreten Beitrag zu einer Verbesserung der Situation leistet und noch weiter leisten kann: „Gemeinsam mit der Polizei kontrolliert der städtische Ordnungsdienst die Parkanlagen und öffentlichen Plätze. Wenn das Problem größer oder gleich bleibt, kann eine Aufstockung um mehrere Mitarbeiter sinnvoll sein, damit wir öfter präsent sein können. Betroffene Anrainer haben uns mitgeteilt, dass die Präsenz punktuelle Verbesserung bringt, jedoch derzeit Polizei und Ordnungsdienst offenbar noch nicht oft genug anwesend sein können.“ Zur leichteren Kontrolle ist gerade in den städtischen Parks (z.B.: Hessenpark) auch eine teilweise Sperre – wie in den Nachtstunden – denkbar. „Die meisten Familien und Ruhesuchenden werden nicht zu später Stunde im Park flanieren. Durch eine Sperre entziehen wir der Drogenkriminalität beliebte Plätze“, schlägt Wimmer vor.

In seiner Funktion als städtischer Gesundheitsreferent hat der FPÖ-Vizebürgermeister auch schon Schwerpunkte in der Drogenprävention eingeleitet: „Langfristig ist es wichtig, dieser gefährlichen und schweren Kriminalität den Boden – also die Kunden – zu entziehen. Das geht aber leider nicht von heute auf morgen. Durch mehrere Initiativen wie die Adaption des Früherkennungsprogramms ‚FRED‘, Jugendgesundheitsinfos und die Kooperation mit den Zuständigen des Landes zum Ausbau des Substitutionsversorgung haben wir erste Voraussetzungen für eine bessere Präventionsarbeit schon geschaffen. Zudem werden wir in zwei Wochen einen Lokalaugenschein bei einem erfolgreichen Programm in München durchführen. Unstrittig bleibt aber, dass uns die Bundesregierung und ein Teil der EU-Politik eine giftige Suppe eingebrockt haben, die wir nun entweder auslöffeln oder irgendwie los werden müssen!“

Wie aktuellen Medienberichten zu entnehmen ist, hat die Linzer Polizei auf dem Spielplatz neben dem Krempl-Hochhaus in einer Mülltonne mehrere Säckchen mit Suchtgift gefunden. Die Polizeibeamten wurden von besorgten Müttern alarmiert, dass mehrere Männer direkt neben den spielenden Kindern auf dem Spielplatz offenbar mit Drogen handelten“, zeigt sich der Linzer Vbgm Detlef Wimmer verärgert. „Das Gebiet rund um das Krempl-Hochhaus in der Neuen Welt hat sich bereits im letzten Jahr zu einem ‘Drogen-Hotspot‘ in Linz entwickelt. Am helllichten Tag wird von Drogenhändlern (fast ausnahmslos mit Migrationshintergrund) gedealt. Stadt und Exekutive haben bereits Maßnahmen ergriffen. Leider scheinbar mit wenig Erfolg, wie der traurige Vorfall von gestern zeigt.“

„Ich fordere den Innenminister auf, hier endlich – so wie in Graz – aktiv zu werden. Dort wurden kurz vor der stattfindenden Gemeinderatswahl medientauglich Schwerpunktaktionen durchgeführt, um die Parkanlagen ‘leerzuräumen‘ und mit den Drogenproblemen ‘abzufahren‘“, so Wimmer. „Wie wir aus erster Hand wissen, trauen sich viele Menschen mittlerweile aus Angst, Dealern oder Drogensüchtigen über den Weg zu laufen, nicht mehr in den Hessenpark oder in den Park neben dem Krempl-Hochhaus. Es kann nicht sein, dass diese Parks oder auch der Hinsenkampplatz für illegale Drogengeschäfte beschlagnahmt werden. Wir brauchen keinen gutgemeinten 17ten Experten-Gipfel mehr, sondern effektive Maßnahmen wie Nachtsperren, Alkoholverbote, mehr Polizei und langfristige Prävention!“, kündigt Wimmer an.