Stumptner: Fragwürdige Integrationsmaßnahmen in Linz bewirken Gegenteiliges

Falsch verstandene Toleranz fördert Trennung und nicht den Zusammenhalt der Bevölkerungsgruppen

In Zeiten von Massenmigration pumpt man in Österreich Unsummen in sogenannte Integrationsmaßnahmen, um die Zugewanderten in die Gesellschaft zu integrieren. So auch in Linz. „In Anbetracht der Summen, welche hierfür aufgewendet werden, wundert es einen dann doch, dass diese Bemühungen relativ bescheidene Erfolge vorzuweisen haben. Angesichts solcher Tatsachen, muss man die ‚Integrationsstrategie‘ der Stadt in Frage stellen. Der Zugang der Politik kann nicht immer jener sein, die finanziellen Aufwendungen hierfür zu erhöhen und ins Unermessliche zu treiben“, kritisiert der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner.

„Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, wie effizient und treffsicher solche Maßnahmen überhaupt sind und ob sie auch tatsächlich der Integration dienlich sind. Bei diversen Aktionen kann ich mir jedoch beim besten Willen nicht vorstellen, dass diese dazu beitragen. Die Eltern-, Mutterberatung in der Franckstraße kann beispielsweise in Türkisch und Albanisch kostenlos in Anspruch genommen werden. Außerdem ist eine Einzelberatung in jeder Muttersprache nach Vereinbarung möglich!“, zeigt sich Stumptner empört. „Man rühmt sich damit, dass dieses Angebot ebenfalls kostenlos ist und in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbüro der Stadt Linz entwickelt wurde! Wieviel diese Aktion dem Steuerzahler im Endeffekt kostet, ist kritisch zu hinterfragen. Doch auch die Förderung diverser fragwürdiger Migrantenvereine sind sicher keine Maßnahmen, welche die Integration fördern!“.

„Mit solchen Aktionen erreicht man lediglich, dass die Trennung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen und somit auch die Ghettoisierung in Linz vorangetrieben wird. Zumal man sich generell die Frage stellen muss, ob das verträgliche Maß an Zuwanderung aus Drittstaaten in Linz nicht schon längst überschritten ist“, so Stumptner. „Daher plädiere ich dafür, von den genannten Maßnahmen Abstand zu nehmen und die dadurch freiwerdenden finanziellen Mittel zur Budgetkonsolidierung und zur Förderung von österreichischen Familien aufzuwenden.“