Riha: Linz bekommt Strategie zur Erhaltung des Baumbestandes

Gemeinderat verpflichtet Vbgm Baier zum Arbeiten, auch wenn sich die ÖVP dagegen wehrt

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Eschen im Winklerwald durch Schädlinge geschwächt waren und daher rigoros geschlägert werden mussten. Auch aus anderen Gebieten in Linz hört man ähnliches. „Die Bevölkerung ist in Bezug auf das Baumsterben verunsichert und sorgt sich um den Zustand der Bäume in Linz. Um den Erhalt der Waldflächen in Linz sicherzustellen und somit auch weiterhin die Luftqualität positiv zu beeinflussen, sollen daher zeitnah Maßnahmen gesetzt werden!“, forderte die freiheitliche Gemeinderätin Brigitta Riha in der vergangenen Gemeinderatssitzung den zuständigen Referenten, Vbgm Bernhard Baier, auf.

Den Fall Winklerwald betreffend fügt Riha an: „Leider wurden im Winklerwald nicht nur die befallene Eschen gefällt, sondern angeblich alle Bäume! Es mangelt hier scheinbar an der Koordinierung und einer Strategie. Mein Appell an Herrn Vizebürgermeister Baier: Es sollen in Zukunft gesunde Bäume verschont werden! Dass unsere Forderung nach einer Strategie zum Schutz der Linzer Wälder und einer ehestmöglichen Wiederaufforstung des Winklerwaldes von allen Parteien, mit Ausnahme der ÖVP, unterstützt wurde freut uns, wenngleich wir die Enthaltung der ÖVP nicht nachvollziehen können.“

Auf die Kritik der Grünen, die den FPÖ-Antrag fälschlicherweise mit ihrer Forderung zum Schutz der Bäume in Parkanlagen verwechselten, reagierte Riha: „Es geht hier nicht um Parkanlagen. Diese sind natürlich auch wichtig, sie werden bereits im Baumkataster erfasst. Hier werden Bäume nur im Einvernehmen mit der bereits bestehenden privaten Baumschutzinitiative gefällt. Aber es gibt außer Parkanlagen auch große Waldflächen im Linzer Stadtgebiet, die von eingeschleppten Krankheiten bedroht sind, welche unsere Wälder empfindlich dezimieren könnten.“