Hein: Holzstraße – Busspuren erhöhen nachweislich die Pünktlichkeit und damit die Attraktivität des ÖV

Der konsequente Ausbau des ÖV ist Gebot der Stunde, um steigendes Verkehrsaufkommen zu bewältigen

„Der rasche Ausbau des öffentlichen Verkehrs hat in Linz hohe Priorität. Nur wenn das öffentliche Verkehrsmittel keinen Zeitverlust gegenüber der Fahrt mit dem KFZ mehr darstellt, kann es als echte Alternative zum Individualverkehr wahrgenommen werden. In enger Absprache mit der Linz AG Linien werden deshalb laufend neue Busspuren geprüft und umgesetzt“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

„Dass unsere Maßnahmen eine spürbare Wirkung erzielen, lässt sich aus dem signifikanten Rückgang der Verspätungen aufgrund neuer Busspuren ableiten. Eine aktuelle Auswertung mit den Verlustzeiten vor – bzw. nach Inbetriebnahme der Busspur im Bereich der Linie 27 (Holzstraße – Schlachthof – Hafenstraße), auf der mehr als 4 Mio. Fahrgäste jährlich befördert werden, zeigt eine Steigerung der Pünktlichkeit in diesem Abschnitt um 29%. Es ist deutlich erkennbar, dass vor Inbetriebnahme der Busspur bei nur 15% bzw. nach Inbetriebnahme bereits bei 44% der Fahrten die Reisezeit eingehalten werden konnte“, so Hein weiter.

Wenn man das Verkehrsaufkommen in unserer Stadt in den Griff bekommen will, braucht es den Mut, schwierige Entscheidungen zu treffen. Wie bereits mehrfach betont, kann auch der Wegfall von Parkplätzen oder (derzeitig bestehender) zweiter Fahrspuren kein Hinderungsgrund sein. „In der Priorisierung des Verkehrs müssen die Köpfe in den Fahrzeugen und nicht die Fahrzeuge selbst gezählt werden! Da liegt es nun einmal klar auf der Hand, dass dem Öffentlichen Verkehr der Vorrang zu geben ist“, so Hein abschließend.