Hein: Höheres Tempo auf der ‚Umfahrung Ebelsberg‘ wäre in weiten Teilen vorstellbar

Verkehrsteilnehmer wünschen sich gleiche Geschwindigkeit wie auf Stadtautobahn

„Die ‚Umfahrung Ebelsberg‘ ist vom VOEST-Knoten bis zur Brücke über den Jauckerbach vierspurig ausgebaut. Trotz dieses großzügigen Platzangebots besteht aber eine durchgängige Geschwindigkeitsbeschränkung von lediglich 70 km/h“, erklärt der freiheitliche Infrastrukturstadtrat Markus Hein: „Bei vielen Verkehrsteilnehmer stößt diese Geschwindigkeitsbegrenzung auf wenig Verständnis. Der Wunsch, die selbe Geschwindigkeit wie auf der Stadtautobahn zu erlauben, ist daher nicht ungewöhnlich!“

Wenn auch die Umfahrung Ebelsberg eine Gemeindestraße ist und daher nicht zum überregionalen hochrangigen Straßennetz zählt, kann dies nicht der einzige Grund sein, weshalb auf der gesamten Strecke nur 70 km/h gefahren werden darf. Für Hein ist es durchaus vorstellbar, dass im vierspurigen Bereich das Tempolimit – ähnlich wie auf der Stadtautobahn – zukünftig erhöht wird. Insbesondere in verkehrsarmen Stunden sieht Hein Vorteile für viele Verkehrsteilnehmer: „Ich bin davon überzeugt, dass die Verkehrssicherheit nicht darunter zu leiden hat, denn im vierspurigen Bereich ist die Umfahrung großzügiger als so manche Schnellstraße ausgebaut. Für viele Verkehrsteilnehmer würde sich ein zeitlicher Vorteil ergeben.“

Vergleicht man beispielsweise die Schnellstraße Steyr – Enns, sind höhere Geschwindigkeiten als auf der „Umfahrung Ebelsberg“ erlaubt, obwohl diese teilweise nur über zwei Spuren verfügt. Hein will diese Option durch die zuständige Fachabteilung prüfen lassen. Zu prüfen ist, welche Geschwindigkeiten – vorallem wegen der ampelgeregelten Kreuzungen – am sinnvollsten sind.  Bei einem positiven Ergebnis sollen alle notwendigen Schritte zur raschen Umsetzung eingeleitet werden. „Aus meiner Sicht sollte es keine Rolle spielen, ob es sich um eine hochrangige Straße, oder Gemeindestraße handelt, wenn die Sicherheit nicht darunter leidet, dann sollte ein Tempolimit nicht als Schikane empfunden werden“, merkt Hein abschließend an.