Grabmayr zu Hessenpark: Keine teuren Schnellschüsse – Umbau löst Probleme nicht

Im ersten Schritt muss die Wirkung der ortspolizeilichen Maßnahmen abgewartet werden

„Es ist zu begrüßen, dass in den letzten Wochen, nach langem Zögern und auf Grund der konsequenten Haltung der Freiheitlichen, endlich Bewegung in die leidige Angelegenheit Hessenpark gekommen ist. Jahrelang wurden freiheitliche Forderungen wie ein Alkoholverbot verschleppt“, berichtet der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr: „Die Probleme im Hessenpark sind vielseitig, Drogen-Dealer, Drogenabhängige, psychisch- sowie alkoholkranke Menschen prägen das Bild der innerstädtischen Parkanlage. Für Anrainer ist diese, vorwiegend wegen dieser Problemgruppen, als Erholungsfläche seit Jahren nicht mehr nutzbar.“

„Seit kurzem flackert aber ein Licht am Ende des Tunnels. Bei einem Gipfeltreffen von Polizei mit den Linzer Stadtsenatsmitgliedern wurden die Errichtung eine Schutzzone und die Ausarbeitung eines Alkoholverbots beschlossen. Diese Maßnahmen sind vielversprechend, aber deren Wirkung muss abgewartet werden, bevor weit über 600.000 Euro (immerhin mehr als das doppelte des Fahrradbudgets und gut wie die Hälfte des Budgets für alle Linzer Gemeindestraßen) in den Sand gesetzt werden“, warnt Grabmayr. „Dieses vielseitige Problemfeld müssen wir Schritt für Schritt lösen!“

Die Freiheitlichen verfolgen einen pragmatischen Weg: „Der geplante Beschluss für den kommenden Ausschuss bzw. die kommende Gemeinderatsitzung soll so lange vertagt werden, bis wir Klarheit über die Wirkung der getroffenen Maßnahmen haben. Erst dann macht ein Umbau Sinn. Die seinerzeit ausgearbeiteten Umbaumaßnahmen, die für sich alleine die Probleme im Hessenpark nie lösen werden können, entsprechen nicht mehr den aktuellen politischen Vorgaben. Wir Freiheitlichen werden diese Vorgehensweise entsprechend im Ausschuss und im Gemeinderat beantragen. Für teure Prestigeprojekte sind wir nicht zu haben!“, kündigt Grabmayr abschließend an.