Grabmayr: Planlose Investitionspraxis der ÖVP muss ein Ende haben

Freiheitliche Initiative fordert Generalplan für die Entwicklung aller Linzer Märkte

Wie die Gemeinderatssitzung vom 21. September 2017 und insbesondere die Wortmeldung von Vbgm Bernhard Baier zeigte, braucht Linz einen Generalplan für die Marktentwicklung. „Für die großen Märkte wie den Südbahnhofmarkt, Urfahraner Jahrmarkt, Christkindlmarkt oder den Weihnachtsmarkt existiert seit Jahren ein funktionierendes Konzept. Diese Märkte werden von Linzern und Gästen auch sehr gut angenommen. Luft nach oben besteht aber auf den bestehenden Märkten wie am Spallerhof, Bindermichl, Oed, Neue Heimat, Herz-Jesu-Kirche, Grünmarkt Urfahr, etc. Darüber hinaus gibt es das beschlossene Projekt eines Marktes am Froschberg und das Projekt von Linzer Kaufleuten am Schillerpark und am Volksgarten“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr.

„Diese kleinen lokalen Märkte haben alle das Problem, dass sich zu wenig Beschicker finden, die diese beliefern. Als Folge dessen hält sich der Ansturm der Wohn- und Arbeitsbevölkerung in Grenzen. Diese Situation verlangt dringend einen Generalplan. Sinn eines solchen Plans ist es, Synergien für die Beschicker und die potentiellen Kunden darzulegen. Aufgabe des Marktreferenten ist es, die verschiedenen Stakeholder zu begeistern“, so Grabmyar.

„Da der Trend zu regionalen, bäuerlichen Produkten deutlich erkennbar ist, wird es daher eine wichtige Aufgabe sein, die Landwirtschaftskammer OÖ sowie die Wirtschaftskammer OÖ einzubinden und Programme aufzusetzen, um nicht nur ihre Mitglieder von den Linzer Märkten zu begeistern, sondern auch Rahmenbedingungen auf den Linzer Märkten zu schaffen, die einen wirtschaftlichen Anreiz für die Beschicker bieten. In der kommenden Gemeinderatssitzung werden wir Freiheitliche daher vom zuständigen Marktreferenten, Vbgm Bernhard Baier, die Entwicklung eines Generalplans für die Entwicklung und Attraktivierung aller Linzer Märkte fordern“, so Grabmayr abschließend.