Salzburger Modell aus Städtebund-Sitzung auch in Linz umsetzen

WimmerDie Stadt Salzburg veröffentlicht ihre Subventionszahlungen im Internet, wo sie mit einem „Subventions-Checker“ im Detail eingesehen werden können. „Mit diesem Online-Werkzeug nimmt Salzburg eine Vorreiterrolle bei der Transparenz öffentlicher Daten in Österreich ein. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern können uns an diesem Projekt orientieren und auch in Linz eine weitere Verbesserung der Transparenz – vor allem im Förderwesen – erreichen“, schlägt der freiheitliche Linzer Vizebürgermeister Detlef Wimmer vor, der Gespräche mit anderen Fraktionen dahingehend führen wird. Initiiert und entwickelt wurde das neue „Transparenz-Tool“ von der Salzburger Finanzabteilung, dem Informationszentrum der Stadt Salzburg und dem KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung. Auch der Österreichische Städtebund wird sich mit dem Thema Transparenz der Finanzgebarung in Zukunft näher auseinandersetzen.

Bisher sind die Förderungen zwar teilweise in einem Subventionsbericht veröffentlicht, der aber unvollständig und wenig übersichtlich ist. „In Linz wurde der Transparenz-Ausbau schon vor Jahren, auch auf Initiative der FPÖ, eingeleitet. Der jährliche Subventions- und Transferbericht der Stadt ist nun im Internet abrufbar. Die Veröffentlichung des gesamten Berichtes war ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht das Optimum. Um vollkommene Transparenz zu erhalten, soll künftig die Förderung auch nach Vereinen sortierbar mit einem Suchvorgang ermittelt werden“, fordert Wimmer. „Die Menschen sollen erfahren wer in welchem Zeitraum wie viel Geld bekommen hat.“