Stumptner reicht´s: Legt Vorstandsfunktion im Verein Jugend und Freizeit ruhend

Zustände in Jugendzentren unerträglich

Kürzlich gab der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung seine Vorstandsfunktion im „Verein Jugend und Freizeit“ (VJF) ruhend stellt. „Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen diesen Schritt zu setzten. Ich will und kann die Zustände betreffend politischer Einflussnahme in den Jugendzentren des VJF nicht akzeptieren! Deshalb werde ich diese Funktion bis zur Beseitigung dieser Missstände nicht mehr ausüben“, so Stumptner.

Die Linzer FPÖ hat erst kürzlich aufgedeckt, dass es in den Linzer Jugendzentren zu massiver politischer Einflussnahme kommt.  „Hier werden Jugendliche für politische Zwecke missbraucht und sogar zu Demonstrationen von eindeutig politisch motivierten Organisationen, ja sogar zu jenen von politischen Parteien geschleppt. Keine Gelegenheit bleibt dort scheinbar ungenützt um die Jugend zu beeinflussen und politisch auf Linie zu bringen. Dazu ist anscheinend jedes Hilfsmittel recht, seien es Plakate oder Wandbilder mit eindeutigen Botschaften oder gar Auftritte von offenbar extremistischen Bands, welche in ihren Liedertexten Gewalt verherrlichen, gegen den politischen Gegner hetzen und in ihren Texten unsere Heimat durch den Schmutz ziehen!“ empört sich der freiheitliche Gemeinderat

„Als wäre das noch nicht schlimm genug, geschieht dies ausgerechnet in jenen Einrichtungen, die von der Trägerorganisation Verein Jungend und Freizeit, welcher wohlgemerkt von der Stadt eingesetzt ist und alleine im letzten Jahr mit über €2 Millionen von der Stadt subventioniert wurde, betrieben. Die Thematik wird zwar auf freiheitliche Initiative demnächst im Sozialausschuss beraten, die Vereinsführung unternahm allerdings trotz Bekanntwerden dieser Causa nichts um derartige Beeinflussung zu unterbinden.  Sollte hier nicht rasch eine Kehrtwende vollzogen werden und sich diese unmöglichen Zustände nicht umgehend ändern, wird sich meine Fraktion wohl kaum mehr durchringen können, einer weiteren Förderung dieses Vereins zuzustimmen! Aufgrund dieser Verfehlungen muss man sich die Frage stellen, ob der Verein seinen eigentlichen Zweck noch erfüllt und es nicht besser wäre, ihn aufzulösen und die Jugendarbeit in Linz neu zu organisieren“, schließt Stumptner.