Stumptner: Farce um die Rettung des Pichlinger Sees

Wäre die Gugl schon von Beginn an zur Verfügung gestanden, hätte nichts gerettet werden müssen

„Nicht bei allen Empfängern sind der Brief und die Plakate der Linzer SPÖ, wo Bürgermeister Luger als der alleinige Retter des Pichlinger Sees genannt wird, gut angekommen“, schmunzelt der freiheitliche Pichlinger Gemeinderat Peter Stumptner: „Ich streite Bürgermeister Luger seine wichtige Rolle in der Lösungsfindung, die er zweifelsohne inne hatte, nicht ab! Fakt ist aber, dass es ohne Zutun vieler involvierter Personen von Stadt, Land und Sport nicht möglich gewesen wäre, ein so umfangreiches Sportpaket zu knüpfen!“

„Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre es in der Bürgermeisterpartei undenkbar gewesen, dass die Linzer Gugl, die um ca. 35 Mio. Euro saniert wurde, exklusiv an einen Verein vergeben wird. Dabei hat sich das städtische Modell, selbst der Betreiber eines Stadions sein zu müssen, längst überholt! Denn will ein Verein auf Dauer in der Bundesliga erfolgreich bestehen, so braucht er ein eigenes Stadion – und dies schon aus wirtschaftlichen Gründen. Wäre diese Einsicht schon von Beginn der Stadiondiskussion vorhanden gewesen, hätten sich viele Menschen viel Arbeit ersparen können und eine angebliche Rettung des Pichlinger Sees wäre erst gar nicht notwendig gewesen!“, so Stumptner abschließend.