Stumptner: Andere Parteien gegen Erweiterung des Freizeit-/Sportangebotes an Linzer Seen

Entspricht diese Einstellung der Mentalität einer „Sportstadt“?

Wie der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner bereits berichtete, ist es aufgrund der kürzeren Kälteperioden der letzten Jahre kaum mehr möglich, das Eis der Linzer Seen zu betreten. Dadurch gehen nicht nur der Stadt wichtige Flächen für das Breitensportangebot verloren. Auch Gastronomen leiden unter dem Wegfall, da die Seen dadurch im Winter entsprechend weniger frequentiert werden. Aus diesem Grund brachte der freiheitliche Stumptner bei der letzten Sitzung des Gemeinderates eine Resolution an den Seeneigentümer Linz AG ein, mit der Bitte, Rahmen am Ufer zur Erweiterung der Eislaufflächen zu testen. Die anderen Parteien des Gemeinderates – mit Ausnahme der Neos – lehnten diesen Vorschlag jedoch ab.

„Ich bin vom Stimmverhalten der anderen Parteien doch einigermaßen enttäuscht. Es handelt sich bei diesem Vorschlag weder um eine kostenintensive, noch um eine besonders aufwendige Maßnahme. Zumal hätte es sich auch nur um einen Test gehandelt“, so der Freiheitliche.

„Die Art und Weise wie dieser Versuch einer Erweiterung des Breitensportangebotes im Gemeinderat abgewürgt wurde, zeigt wieder einmal, wie ernst das bei jeder Sportveranstaltung propagierte Motto ´Sportstadt Linz´ von der Mehrheit des Gemeinderates genommen wird“, zeigt sich Stumptner enttäuscht.