Neos und Grüne lehnen die Forderung nach mehr Sauberkeit an öffentlichen Plätzen ab

Riha150_150Bei der Gemeinderatssitzung am 20. Oktober wurde die freiheitliche Forderung nach mehr Sauberkeit an öffentlichen Plätzen angenommen. „Das Straßenbild in der Linzer Innenstadt lässt sehr zu wünschen übrig. Die Mistkübel sind überfüllt, besonders an Wochenenden. Papier und Dosen, Eisbecher etc. liegen am Boden. Tagelang klebt Erbrochenes auf einigen Stufen zur Landhauskirche, also direkt vor dem offiziellen Sitz der OÖ Landesregierung! Speziell der Landhauspark ist sehr ungepflegt. Auch hier sind die Behälter für Abfälle regelmäßig überfüllt. Im Vergleich mit anderen europäischen Städten wie Pilsen, Breslau, Budweis oder Udine wirkt Linz ungepflegt und schmutzig“, so die freiheitliche Gemeinderätin Brigitta Riha, der Sauberkeit und Ordnung besonders wichtig sind.

„Dass die ÖVP der Meinung ist, nur mit personeller Aufstockung mehr Sauberkeit gewährleisten zu können, macht es mehr als deutlich, wie in den vergangenen Jahren Politik betrieben wurde. Wir müssen nicht Unsummen investieren, um eine Verbesserung der Sauberkeit zu erzielen. Eine Effizienzsteigerung und eine Optimierung des Abfallmanagements seitens der Linz AG werden zum gewünschten Ziel führen. In Zeiten in denen an allen Ecken und Enden gespart werden muss, um die Fehler politischer Entscheidungen der letzten Jahrzehnte auszumerzen, ist die Sichtweise der ÖVP schlicht einfallslos“, kritisiert Riha.

„Der selbsternannten grünen Umweltschutzpartei ist die Sauberkeit im öffentlichen Raum scheinbar nicht wichtig. Auch die Neos haben sich ausdrücklich gegen die freiheitliche Forderung nach mehr Sauberkeit ausgesprochen, diese scheinen grundsätzlich gegen jede Ordnung zu sein, was man schon beim Thema ‚Alkoholverbot im Hessenpark‘ gesehen hat. ‚Ungeordnete Menschen fürchten sich immer vor Geordneten‘, hat einst Niccoló Machiavelli, der Begründer des politischen Realismus, geschrieben“, interpretiert Riha die Sichtweise der Grünen und der Neos.