RFJ-Hartl fordert volle Aufklärung von Türsteher-Übergriff

Musikpark A1 muss aufklären und Konsequenzen ziehen

Auf Facebook sorgt derzeit ein Video, aufgenommen in der Nacht auf Sonntag, für Wirbel. Darauf zu sehen sind zwei vermutliche Türsteher der Linzer Diskothek „Musikpark A1“, die vor dem Lokal auf einen Gast einschlagen. Selbst als dieser bereits am Boden liegt, treten die angeblichen „Sicherheitsmänner“ weiter auf ihn ein. „In einer Zeit, in der fast täglich jemand überfallen, sexuell belästigt oder grundlos angegriffen wird, sollte man sich als Jugendlicher zumindest in einem überwachten Lokal sicher fühlen. Dafür sind im Normalfall die Securitys oder Türsteher zuständig. Umso erschreckender sind daher diese Bilder, die Schlimmstes vermuten lassen“, so der Linzer Obmann der Freiheitlichen Jugend Daniel Hartl, der festhält, dass für alle Beteiligten selbstverständlich bis zur vollständigen Klärung die Unschuldsvermutung gilt. „Auch wenn ich den Hintergrund nicht kenne, warum es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist, ist es keinesfalls zu rechtfertigen, wenn zwei Türsteher gleichzeitig auf einen Gast einschlagen!“

Es scheint, als könnte diese Aktion kein Einzelfall gewesen sein. „Man braucht sich nur die Kommentare unter diesem Videobeitrag ansehen, dann schaudert es einem. Offenbar haben einige Lokalbesucher den Eindruck, dass die Türsteher – vorsichtig ausgedrückt – nicht immer professionell agieren.“ Die Linzer Freiheitliche Jugend fordert daher: „Der Musikpark A1 muss zur dringend notwendigen Aufklärung beitragen und dann gegebenenfalls Konsequenzen ziehen!“ So müssten etwa die Leumundszeugnisse von Sicherheitspersonal sowie deren weitere persönliche Eignung genauer überprüft werden. „Mir ist klar, dass die Aufgabe eines Türstehers nicht immer leicht ist. Überschießende Gewalt ist aber keine Lösung“, so Hartl abschließend.