Kleinhanns zu Integrationsstrategie: Deutsch muss oberste Priorität haben!

Sprache als Voraussetzung für Sozialleistungen wird Integrationswilligkeit steigern

24,1 Prozent der Linzer Bevölkerung, also annähernd jeder vierte(!) in der Landeshauptstadt lebende Bürger, sind Ausländer. Gemeinsam mit den noch dazu kommenden eingebürgerten Migranten leben Menschen aus 153 verschiedenen Nationen in Linz. „SP-Integrationsstadträtin Fechter möchte das 2010 im Gemeinderat beschlossene Integrations-Maßnahmenpaket nun aktualisieren und setzt dabei auf einen Erfahrungsaustausch mit den Bürgern. Wir Freiheitliche haben ein paar sehr wichtige Punkte, die beachtet werden sollten!“, sagt der Fraktionsobmann der Linzer FPÖ, Günther Kleinhanns. „Das Besinnen auf unsere Landessprache Deutsch muss oberste Priorität haben! Nur mit einer gemeinsamen Sprache kann Integration funktionieren. Maßnahmen, wie die schon lange von der FPÖ geforderte Deutschpflicht auf Schulhöfen, müssen endlich umgesetzt werden! Die bisherige Vorgangsweise, etwa die sprachliche Vielfalt groß zu feiern oder das im Sozialprogramm 2011 festgelegte ´Rucksackmodell´, trägt zur Integration nichts bei“, ist Kleinhanns von der großen Bedeutung der gemeinsamen Sprache überzeugt.

Die Nationenvielfalt in Linz führt bekanntlich zu zahlreichen Problemen bis hin zu ethnischen Konflikten im Zusammenleben. In Linzer Wohnhäusern wird oft über befremdlichen, übermäßigen Lärm durch ausländische Mitbürger geklagt. „Gerade in Wohnungen, die durch die öffentliche Hand gefördert werden, leben viele ausländische Familien. Österreichische Familien gehen bei der Wohnungsvergabe oft leer aus. Hier muss ein Umdenken stattfinden! Von Seiten der Stadt Linz sollten Wohnungen, aber auch andere Sozialleistungen wie zum Beispiel der Aktivpass, nicht mit offenen Händen an Ausländer verteilt werden. Sie müssen an den Nachweis eines gewissen Deutschniveaus geknüpft werden, wie wir Freiheitliche schon mehrfach forderten – so wird die auch oft mangelnde Integrationswilligkeit sicher gefördert!“, meint Kleinhanns.