Kleinhanns: Linz darf Islamisten auch keine Bühne bieten

Nach Untersagung von islamistischer Veranstaltung in Wels muss Linz sich bekennen

In Wels wurde kürzlich eine von der türkischen „Austria Linz Islamische Föderation“ (ALIF) angemeldete Veranstaltung untersagt. Grund dafür war, dass bei dem dreitägigen Kongress des islamischen Vereins auch Personen eingeladen sind, die eindeutig der islamistischen Szene zuzurechnen und in als verfassungsfeindlich eingestuften Organisationen tätig sind. Die Stadt Wels möchte zurecht kein Gastgeber für solche Veranstaltungen sein.

„Auch Linz muss sich gleich im Vorhinein ganz klar dazu bekennen, solche Veranstaltungen nicht zuzulassen! Im Gegensatz zu Wels gelingt es uns am besten, dass gar kein Vertrag für diese Veranstaltung abgeschlossen wird, den man dann kündigen müsste“, fordert der freiheitliche Fraktionsobmann im Linzer Gemeinderat Günther Kleinhanns. „Wir dürfen Islamisten in unserer Stadt keine Bühne bieten. Auch von der Stadt Linz – analog zu Wels – muss es dazu ein klares Bekenntnis geben“, fordert Kleinhanns. „Wenn wir unsere Werte und Freiheiten erhalten wollen, darf den fundamentalen Strömungen des Islams kein Boden bei uns geboten werden!“