Hein: Raser in Heliosallee mit 102 km/h aus dem Verkehr gezogen

Beispiele wie diese zeigen, Ausbau der Verkehrsüberwachung ist notwendig und sinnvoll

„Zwar sind Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungen nicht bei jedermann beliebt, der jüngste Vorfall in der Heliosallee Richtung Mona-Lisa-Tunnel zeigt aber, dass eine umfassende Überwachung notwendig ist“, erklärt der zuständige Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Ein junger Fahrzeuglenker wurde auf dieser Straße, in der an sich nur 50 km/h erlaubt sind, mit unglaublichen 102 km/h geblitzt. Das ist ein Spiel auf Leben und Tod, das müssen wir mit allen Mitteln unterbinden!“

Derzeit misst die Stadt Linz an 11 Standorten (wechselweise bestückt mit 3 Kameras) Geschwindigkeitsübertretungen. Die Rotlichtüberwachung erfolgt an 13 Standorten (wechselweise bestückt mit 5 Kameras). „Die meisten Geschwindigkeitsübertretungen wurden 2018 an der Messstelle Umfahrungsstraße Ebelsberg registriert und angezeigt – nämlich 5525. Die meisten Rotlichtübertretungen erfolgten an den Messstellen Industriezeile – Prinz Eugen Straße und Untere Donaulände – Gruberstraße – und zwar jeweils 632.“

Auf Grundlage der aktuellen Auswertungen des ortsfesten Geschwindigkeitsüberwachungs– und Rotlichtkamerasystems zeichnet sich ein Anstieg der Übertretungen in Linz ab. Konnten 2017 noch 25785 Geschwindigkeitsübertretungen gemessen werden, so gingen 2018 insgesamt 32037 Übertretungen ins Verfahren. Auch bei der Rotlichtüberwachung gab es 2018 einen Anstieg auf 3378 Übertretungen. „Aufgrund des stetigen Anstieges und solcher Einzelfälle sehen wir uns auch weiterhin dazu gezwungen, die stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachung auszubauen. Insbesondere in Bereichen, wo auch mit schwächeren Verkehrsteilnehmern zu rechnen ist, geht die Verkehrssicherheit vor.“