Hein: Klares Nein zu Umwidmungswünschen von Bürgermeister Luger in Uninähe

Grüngürtel ist wichtigste Klimaanlage der Stadt und muss geschützt werden

Den Plänen von Bürgermeister Luger, der eine Diskussion um den Urfahraner Grüngürtel in Uninähe starten will, erteilt der zuständige Planungsreferent Vizebürgermeister Markus Hein von vornherein eine Absage: „Es geht nicht, wie Bürgermeister Luger behauptet, um Einzelprojekte, es geht um den Erhalt des Grüngürtels. Der Grüngürtel ist für die Stadt lebensnotwendig. Jede Verringerung führt unweigerlich zur weiteren Erwärmung in der Stadt. Wir haben genügend alternative Flächen, die verkehrstechnisch auch wesentlich besser erschlossen und somit attraktiver sind.“

Hein ist sich sicher, dass hinter der Absicht nur eines steht: billiges Bauland für Betriebe zu schaffen. Denn selbst wenn es ein Standort in der Nähe der Uni sein muss, gibt es auch hier mehrere Alternativen, die bereits in der Flächenwidmung als Siedlungserweiterungsgebiet ausgewiesen sind. Diese würden aber wesentlich teurer sein. „Ich verstehe auch nicht die Argumentation, dass ein IT-Unternehmen zur besseren Zusammenarbeit die Uninähe brauchen sollte. Ich habe selber viele Jahre in einem internationalen IT-Konzern gearbeitet. Die Entwicklerteams waren über mehrere Kontinente verteilt. Gerade ein IT-Unternehmen weiß, damit umzugehen. Da braucht nicht jeder auf dem Schoß des anderen sitzen.“

Hein erinnert: „Ich habe bereits zwei Angriffe auf den Urfahraner Grüngürtel erfolgreich abgewehrt. Den ersten Versuch startete die Universität selbst, den zweiten ein Linzer IT-Unternehmen. Beide Angriffe fanden auch von Teilen der Spitzenpolitik aus Stadt und Land Unterstützung. Doch mit meinem entschlossenen Handeln wurden die Projekte verhindert und der Grüngürtel geschützt. Ich bleibe dabei. Mit mir wird es keine Umwidmung des Grüngürtels geben! Das verspreche ich den Linzerinnen und Linzern“, so Hein kampffreudig zum Abschluss.