Hein: Gefahrensituation für Radfahrer wurde mittels auffälliger Markierung entschärft

Radfahren durch Vorschlag aus Road-Safty-Inspection für Autofahrer sichtbarer und sicherer

Die wenig befriedigende Situation für Radfahrer um und auf der Nibelungenbrücke ist seit langer Zeit bekannt. Vor allem der Bereich des Hinsenkampplatzes (Donautor) birgt eine Gefahrenstelle, die leider durch einfache bauliche Maßnahmen nicht beseitigt werden kann.  „Viele Vorschläge, Ideen und Ansätze, die eine Entschärfung herbeiführen hätten sollen, wurden von unterschiedlichsten Stellen über Jahre geprüft – dies aber nur mit mäßigem Erfolg“, berichtet Infrastrukturstadtrat Markus Hein: „Mir war diese Gefahrenstelle schon lange ein Dorn im Auge, daher haben wir zur Lösung heuer einen weiteren Versuch gestartet und eine externe Road-Safety-Inspektion beauftragt, die auch einen vielversprechenden Lösungsvorschlag hervorgebracht hat!“

Die Analyse der Road-Safety-Inspektion ergab für diesen Bereich den Sicherheitsvorschlag, zusätzliche Markierungen auf der Straße anzubringen. Der Vorschlag im Detail: Im Bereich Nibelungenbrücke / Friedrichstraße wurde der Verlauf eines bereits bestehenden Sharrow Bereichs mit grünen Punkten markiert und erweitert. Für den PKW-Verkehr ist dadurch noch deutlicher ersichtlich, dass nach der Abfahrt von der Nibelungenbrücke, beim Ars Electronica Center, Fahrräder auf der Fahrbahn anzutreffen sind. Vor der Einmündung in die Friedrichstraße werden diese grünen Punkte ebenfalls auf der Fahrbahn aufgebracht. Im Kreuzungsbereich soll der neue markante Bodenbelag in roter Farbe die Aufmerksamkeit der abbiegenden Fahrzeuge erhöhen und auf Radfahrer aufmerksam machen.

„Sharrow-Bereiche sind einfache Hilfsmittel, die mittlerweile auch international vorwiegend dort zum Einsatz kommen, wo wenig Platz zur Verfügung steht und bauliche Maßnahmen nicht umsetzbar sind. Sie leisten aber einen nachhaltigen Beitrag für mehr Sicherheit am Rad!“, zeigt sich Hein über die Verbesserung der Sicherheit für Zweiräder positiv.