Trotz Bauarbeiten wird zumindest immer ein Übergang verfügbar sein

Hein„Nach derzeitiger Planung werden die Arbeiten zur Errichtung der Bypassbrücken Mitte 2017 starten und Ende 2019 abgeschlossen sein. Während der Umbauarbeiten wird aber darauf geachtet, dass zumindest immer ein Fahrrad- bzw. Fußgängerübergang verfügbar ist. Temporär wird sich zwar die Situation – vor allem wegen dem Wegfall der Eisenbahnbrücke – für die Radfahrer verschlechtern, aber seit Jahren längst überfällige Projekte werden nun endlich umgesetzt“, erklärt Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Die geplanten Bauarbeiten im Detail: Neue Geh- und Radwege werden rechts und links außen an den Bypassbrücken angebracht. Der Querschnitt wird auf jeweils 3 Meter verbreitert (derzeit 2,5 Meter) und der Radweg durch eine transparente Lärmschutzwand sicher von der Fahrbahn abgegrenzt. Die neuen Wege werden anschließend an das bestehende Radwegnetz links und rechts der Donau angebunden.

„Auch wenn es während der Bauarbeiten zwangsläufig zu temporären Einschränkungen kommen wird, soll die neue Radwegverbindung, in puncto Komfort und Sicherheit, eine deutliche Verbesserung mit sich bringen. Geplant ist, dass ab Ende 2019 eine dauerhafte und komfortable Möglichkeit zur Donauquerung zur Verfügung steht. Bei einem weiteren Herumlavieren, so wie in den vergangenen Jahren, laufen wir Gefahr, dass diese wichtigen Projekte wieder auf die lange Bank geschoben werden. Daher lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“, führt Hein abschließend aus.

Nähere Informationen zum Bau: https://www.asfinag.at/documents/10180/15258/Realisierungswettbewerb+Voestbr%C3%BCcke+neu+-+Vogelperspektive+Siegerprojekt+Bernard+Ingenieure+ZT+GmbH/06ea8282-db56-4055-bf2a-914c3e5d3658