Hein: Befürchtungen der Anrainer in der Sonnensteinstraße müssen ernstgenommen werden

Projekt wird durch Experten auf Herz und Nieren geprüft. Ein Drüberfahren wird es nicht geben!

Die Bürgerinitiative „Lebensqualität Sonnenstein-, Gerstner-, Ferihumerstraße“, die bereits im Büro des Vizebürgermeisters Markus Hein vorstellig geworden ist, sieht erhebliche Nachteile durch das Bauvorhaben „Palais Sonnenstein“ im Herzen von Urfahr. Insbesondere wird eine Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität in Bezug auf Tageslicht, Durchlüftung, Hitzeentwicklung und örtliches Erscheinungsbild befürchtet. „Eine Nachverdichtung des innerstädtischen Raums in Linz ist unzweifelhaft sinnvoll. Selbstverständlich kann dies aber immer nur im Rahmen eines Interessensausgleichs mit den bestehenden Anwohnern erfolgen. Auch in der Sonnensteinstraße gilt es deshalb, die Befürchtungen jener Urfahraner ernst zu nehmen, die von diesem Bauvorhaben unmittelbar betroffen sind. Ein Drüberfahren wird es nicht geben!“, erklärt und verspricht Infrastrukturreferent Hein.

Nachdem die Bürgerinitiative sich konstituiert hat und ihre wesentlichen Bedenken an mich kommuniziert wurden, gilt es nun, insbesondere die Beleuchtungs- und Durchlüftungssituation sowie die Höhenentwicklung durch unsere Experten prüfen und hinterfragen zu lassen. „Die Baulücke in der Sonnensteinstraße soll – darüber herrscht auch bei den Anwohnern kein Zweifel – geschlossen werden. Wir werden aber trotzdem jedenfalls darauf achten müssen, dass es zu einer allseits verträglichen Projektentwicklung kommt. Eine Überdimensionierung ist alleine mit dem wirtschaftlichen Erfolg nicht argumentierbar!“, erklärt Hein weiter und ergänzt abschließend: „Linz wird auch bei sinnvollen Nachverdichtungsprojekten eine Stadt des Ermöglichens bleiben. Wenn es aber um die konkrete Abstimmung von Baufluchtlinien oder Firsthöhen geht, müssen Architekten und Investoren beweglich sein und den Konsens mit den Anwohnern suchen.“