Hein: 6 Mio. Euro gibt die Stadt für Straßen, Geh- und Radwege aus

Straßen-, Rad- und Gehwegprojekte werden schrittweise nach Priorität abgearbeitet

Das Linzer Bauprogramm, in dem neue Sonderbauvorhaben, Straßen-, Rad- und Gehwegprojekte aufgelistet sind, ist sehr umfangreich. Trotz budgetär schwieriger Randbedingungen werden auch heuer wieder zahlreiche Projekte abgewickelt. In erster Linie werden jene umgesetzt, die für viele Linzer und Linzerinnen einen spürbaren Mehrwert und Nutzen bringen, verspricht Vizebürgermeister Hein: „Wir haben ein sehr umfangreiches Bauprogramm und jedes aufgelistete Projekt verdient es realisiert zu werden. Wenn es aber die budgetäre Situation nicht mehr zulässt, müssen wir jedes Projekt einzeln bewerten und entsprechend priorisieren.“

Allein im Definitivprogramm (das ist jenes Programm mit Projekten, die eine sehr hohe bis hohe Priorität haben) sind alleine über 80 Projekte mit einem geschätzten Kostenvolumen von insgesamt 5.770.000,00 aufgelistet. Nicht ganz zehn Prozent fallen auf Rad- und Gehwege. 

Die größeren Straßenprojekte, die heuer umgesetzt werden, sind:  

der Ausbau der Prinz-Eugen-Straße, der Ausbau der Schumannstraße, der Ausbau des Reisingerweges, die Erschließungsstraße Pichling Nord und die Neuherstellung der Flachenauergutstraße. Die größeren geplanten Geh- und Radwege, die ebenfalls heuer im Bauprogramm aufgelistet sind, sind der provisorische Geh- und Radweg Waldeggstraße, der Geh- und Radweg Ramsauerstraße, die Errichtung des Radweges Dauphinestraße, sowie der Radweg auf der alten Mühlkreisbahntrasse Richtung Posthof. 

Der Großteil des Straßenbudgets nämlich 4.320.000,00 sind der Kapitaltransfer an die ASFINAG (4.020.000,00 für Westring) sowie an die ÖBB (300.000,00 für Ausbau Ostkopf). Das zweite Eventualprogramm für Projekte mit geringerer Priorität umfasst mittlerweile über 100 Projekte. „Wenn ich auch lieber noch mehr Projekte – auch jene mit geringerer Priorität umsetzen will, lässt es zurzeit die finanzielle Situation der Stadt nicht zu! Wir müssen jährlich die Situation neu bewerten und neu priorisieren, um das Geld der Linzer so effizient wie möglich zu investieren!“, bedauert Hein.