Grabmayr zu Landstraße: Rettung in die Wege geleitet

Gemeinderat beschließt Ausarbeitung eines Maßnahmenpakets

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde ein wichtiger Schritt getan, um die Attraktivität der Linzer Landstraße zu erhalten. „Für die Linzer Landstraße ist es bereits fünf vor zwölf. Es braucht hier keine endlosen Strategiediskussionen sondern konkrete und wirksame Maßnahmen. Durch den zunehmenden Onlinehandel haben viele Gewerbetreibenden mit Geschäftseinbußen zu kämpfen“, erklärt der freiheitliche Gemeinderat Wolfgang Grabmayr. „Ich bin fest davon überzeugt, dass in diesem Zusammenhang keine Zeit mehr bleibt, weiterhin wirtschaftspolitischen Irrlichtern zu folgen. Damit die Landstraße an vergangene Erfolge anknüpfen kann, werden bei der Erarbeitung des angekündigten Maßnahmenpaktes ‚Landstraße‘ jetzt auch der Bürgermeister und der Infrastrukturreferent eingebunden. Nur so kann eine breite Basis für machbare Lösungen in der Linzer Innenstadt geschaffen werden. Der dahingehende Antrag der freiheitlichen Gemeinderatsfraktion wurde bei der letzten Gemeinderatssitzung mehrheitlich angenommen“, ist Grabmayr zufrieden.

Die sogenannte ‚Wirtschaftsstandort-Agenda 2027 der Stadt Linz‘ (WISA 2027) geht bedauerlicherweise an vielen tatsächlichen Herausforderungen in unserer Landeshauptstadt vorbei. Mit entsprechender Ernüchterung ist festzustellen, dass das circa 90 seitige Konvolut – trotz langer Vorlaufzeit – nur wenig konkrete und zündende Ideen zu bieten hat. Die deutlich erkennbaren Probleme der wichtigsten Linzer Einkaufsstraße werden darin nicht einmal gestreift. „Der Unmut vieler Wirtschaftstreibender in der Innenstadt, die große Hoffnung in diese Agenda setzten, ist durchaus nachvollziehbar. So war es auch nicht verwunderlich, dass dieses Papier vom Linzer Gemeinderat zur erneuten Überarbeitung in den Ausschuss zurückverwiesen wurde. Die nunmehrige Ankündigung des verantwortlichen Referenten Vbgm Bernhard Baier, auch ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung der Linzer Landstraße in die WISA 2027 aufzunehmen, gibt Hoffnung auf eine substanzielle Verbesserung. Zurückzuführen ist die geplante Agenda-Erweiterung auf eine Initiative der freiheitlichen Gemeinderatsfraktion“, erklärt Grabmayr.