FP-Grabmayr: Beschädigungen an FPÖ-Schaukästen häufen sich massiv

FPÖ erstattet Anzeige und bietet 500 Euro Prämie für sachdienliche Hinweise

In den vergangenen Tagen sind mehrere Schaukästen der FPÖ Linz gezielt beschädigt worden. Pickerl, Schmierereien und mutwillige Verunreinigungen zeigen aus Sicht des freiheitlichen Fraktionsobmanns Wolfgang Grabmayr ein klares Muster: „Das ist kein Zufall mehr, sondern eine systematische Sachbeschädigung politischer Infrastruktur. In einer demokratischen Gesellschaft müssen Meinungsverschiedenheiten respektiert und auf zivilisierte Weise ausgetragen werden. Solcher Aktionismus und Vandalismus gegen Andersdenkende haben mit unseren Demokratiewerten nichts zu tun.“


Die FPÖ Linz wird daher noch heute Anzeige bei der Polizei einbringen. „Wir lassen uns von solchen Aktionen nicht einschüchtern. Politische Auseinandersetzung hat mit Argumenten zu erfolgen – nicht mit Sachbeschädigung und Vandalismus“, betont Grabmayr.


Um gegen den ausufernden Vandalismus vorzugehen, lobt Grabmayr eine Ergreiferprämie aus: „500 Euro für jeden Hinweis, der zur Ausforschung der Schaukasten-Vandalen führt. Bitte verständigen Sie sofort die Polizei, fertigen Sie nach Möglichkeit Beweisfotos an und melden Sie sich bei uns unter ‚bezirk-linz@fpoe.at‚“, so Grabmayr abschließend.

FP-Raml: Gemeinderat bekennt sich klar zum Ordnungsdienst

Sparen bei der Sicherheit wäre völlig falscher Weg

In der am Donnerstag abgehaltenen Gemeinderatssitzung bekannte sich eine klare Mehrheit der vertretenen Fraktionen zur Erhaltung des Linzer Ordnungsdienstes: „Bis auf Linz+, Grüne und KPÖ bekannten sich alle klar zur Erhaltung des Linzer Ordnungsdienstes, der zu einer unverzichtbaren Sicherheitssäule unserer Stadt geworden ist. Dieses Bekenntnis gilt für mich als klares Signal für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit in Linz“, so der FPÖ-Sicherheitsstadtrat und OSL-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Michael Raml.


Im vergangenen Winter brachte die Fraktion Linz+ einen Antrag auf Auflösung des OSL ein und argumentierte, damit die Linzer Finanzen zu entlasten. Dieser wurde dem Finanzausschuss zugewiesen. Nach monatelangen Evaluierungen und Beratungen zeigt sich nun klar, dass der OSL in seiner derzeitigen Form die effizienteste und kostengünstigste städtische Sicherheitseinrichtung ist: „Ich habe von Anfang an betont, dass der OSL in seiner bestehenden Struktur erhalten bleiben soll, da die Organisationsform als GmbH für die Stadt zahlreiche Vorteile bringt. Die Vorschläge der Gegner sind realitätsfern und in der Praxis kaum umsetzbar. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass der OSL in Kombination mit sozialer Arbeit viele Problemzonen in Linz wirksam entschärfen kann“, erklärt Raml.


Raml stellt klar, dass der OSL zwar eine wertvolle Unterstützung, aber keine umfassende Lösung für alle Sicherheitsprobleme sein kann: „Der OSL ist keine bewaffnete Einheit, sondern konzentriert sich auf die Kontrolle ortspolizeilicher Verordnungen wie Alkohol- oder Bettelverbot sowie auf Ordnungsstörungen. Dadurch wird die Polizei entlastet und kann sich verstärkt auf die Bekämpfung schwerer Kriminalität konzentrieren. Im Volksgarten konnte OSL in Kooperation mit der Volkshilfe die Sicherheitsproblematik entschärfen und Verbesserungen erzielen. Dennoch bleibt die Situation herausfordernd, insbesondere aufgrund der bestehenden Drogenszene. Es wäre angesichts dieser Herausforderungen völlig falsch, bei der Sicherheit zu sparen.“

Sicherheitsstadtrat Raml zum Drogenhotspot Kremplstraße: Schutzzone verlängern, Polizeipräsenz aufrechterhalten und Videoüberwachung ausbauen

Dank an Polizei und null Toleranz bei Drogen

Die Landespolizeidirektion hat heute eine Bilanz zu Schwerpunktaktionen gegen Drogenkriminalität in Linz gezogen. Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml bedankt sich bei der Polizei für ihren Einsatz im Kampf gegen die Drogenkriminalität rund um die Kremplstraße und betont die Notwendigkeit eines konsequenten Einschreitens. „Unsere Bürger müssen sich in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld sicher fühlen können – in ihrer Wohngegend, auf öffentlichen Plätzen, auf dem Weg zur Arbeit und ganz besonders im Umfeld von Schulen. Sicherheit entsteht aber nicht von selbst, sondern erfordert konsequentes Handeln, klare Prioritäten und ein entschlossenes Zusammenspiel aller zuständigen Stellen. Gerade dort, wo sich Problemzonen entwickeln, ist ein frühzeitiges und dauerhaftes Gegensteuern notwendig. Gerade das Gebiet rund um das Kremplhochhaus ist aufgrund von drei benachbarten Berufsschulen besonders sensibel. Hier geht es ganz klar darum, unsere Jugend vor Drogen zu schützen und kriminelle Strukturen zurückzudrängen. Dafür braucht es dauerhaft starken Kontrolldruck und klare Präsenz vor Ort“, so Raml.

Für den Sicherheitsstadtrat steht fest, dass die bestehende Schutzzone verlängert und der eingeschlagene Kurs konsequent fortgesetzt werden muss. „Die Schutzzone hat der Polizei wichtige Instrumente gegen Gefährder gegeben. Jetzt darf es kein Zurück geben. Wir brauchen weiterhin entschlossenes Handeln und klare gesetzliche Möglichkeiten, Drogenkriminalität weiter zurückdrängen zu können. Zu oft entsteht der Eindruck, dass Täter relativ glimpflich davonkommen und kurze Zeit später wieder an derselben Stelle dealen. Ziel muss sein, dass Dealer nicht immer wieder an denselben Orten auftauchen und unsere Jugend gefährden“, so Raml.

Zusätzlich erneuert Raml seine Forderung nach einem Ausbau der Videoüberwachung rund um das betroffene Gebiet sowie an weiteren neuralgischen Plätzen und Öffi-Haltestellen in Linz. „Videoüberwachung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Prävention und Aufklärung. In der Altstadt haben wir durch die Installation von mehreren Kameras eine deutlich positive Entwicklung geschafft. Ich appelliere an die Landespolizeidirektion, Videoüberwachung auch an anderen Orten, wie rund um das Kremplhochhaus, auszubauen. Das Sicherheitsressort der Stadt Linz ist bereit, sich auch finanziell daran zu beteiligen. Denn eines ist klar: Sicherheit ist uns etwas wert – und sie ist nicht zum Nulltarif zu haben.“



GR Danner zu Innenstadt-Manager: Nun müssen konkrete Ergebnisse geliefert werden

FPÖ fordert klaren Fokus auf Leerstand, Aufenthaltsqualität und Bekämpfung des zunehmenden Verfalls der südlichen Landstraße – nimmt dabei aber auch SPÖ-Stadtrat Gegenhuber in die Pflicht

„Wir begrüßen die Funktion des Innenstadt-Managers grundsätzlich, verbinden dies aber auch mit klaren Erwartungen und einem dringenden Handlungsauftrag“, kommentiert Gemeinderat Mag. Manuel Danner, FPÖ-Obmann der Linzer Innenstadt, den heute stattgefundenen ersten öffentlichen Auftritt von Jürgen Landerl-Brameshuber.

Die Freiheitlichen wünschen dem neuen Standortmanager „selbstverständlich alles Gute und viel Erfolg für die Herkulesaufgabe, die vor ihm liegt“, so Danner und richtet sich auch an den politisch verantwortlichen SPÖ-Stadtrat Thomas Gegenhuber: „Die Zeit der Analysen und Ankündigungen muss aber nun endgültig vorbei sein. Unsere Innenstadt braucht keine leeren Versprechungen, sondern konkret sichtbare Ergebnisse.“

Die Herausforderungen seien enorm und gingen weit über die reine Verwaltung von leerstehenden Geschäftsflächen hinaus. Insbesondere die sinkende Qualität des Branchenmixes und die mangelnde Aufenthaltsqualität in der südlichen Landstraße lassen eine besorgniserregende Entwicklung erkennen. „Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht das Problem: Es geht nicht nur um leere Auslagen, sondern darum, was stattdessen kommt. Gerade die südliche Landstraße verliert zusehends ihr Gesicht“, kritisiert Danner.

„Dazu gehöre auch ein sauberes, sicheres, ansprechendes Umfeld, das für jedermann leicht erreichbar ist“, spart GR Danner zuletzt auch nicht mit Kritik an den jüngsten Parkplatz-Streichungen. „Fakt ist: Der Kofferraum ist die größte Einkaufstasche. Wer die Erreichbarkeit mit dem Auto weiter einschränkt, riskiert, dass Kunden mit größeren Einkäufen ausbleiben – und schwächt damit den Wirtschaftsstandort Innenstadt.“

Abschließend bietet der GR Danner dem neuen Innenstadt-Manager konstruktive Zusammenarbeit an, stellt aber auch klar: „Wir werden die Arbeit des neuen Managers an seinen Taten messen. Die Linzer haben sich eine attraktive, lebendige und aufstrebende Innenstadt verdient. Wir sind bereit, jeden sinnvollen Schritt dorthin zu unterstützen, werden aber bei Stillstand und falschen Prioritäten auch klar unsere Stimme erheben.“

FP-Gesundheitsstadtrat Raml: Beirat für Menschen mit Beeinträchtigung wird Realität – langjährige FPÖ-Forderung umgesetzt

Freiheitliche plädieren für rechtzeitige Einbindung besondersbei Stadtentwicklungsprojekten und vor allem bei größeren Baumaßnahmen

Die Einrichtung eines Beirats für Menschen mit Beeinträchtigung, wie ihn die FPÖ bereits erstmalig im Dezember 2023 beantragt und im Jahr 2024 mit einem weiteren Antrag bekräftigt hat, wird nun umgesetzt. FPÖ-Gesundheitsstadtrat Dr. Michael Raml begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Es ist ein wichtiges Signal, dass Menschen mit Beeinträchtigung künftig eine strukturierte und regelmäßige Stimme in der Stadtpolitik erhalten. Teilhabe darf kein Schlagwort bleiben, sondern muss gelebte Praxis werden.“

Besonders wichtig ist Raml die frühzeitige Einbindung des Beirats bei Stadtentwicklungsprojekten und vor allem bei größeren Baumaßnahmen der Stadt. „Barrierefreiheit darf nicht nachträglich repariert werden, sondern muss von Beginn an mitgedacht werden. Wenn Betroffene regelmäßig in Planungsprozesse eingebunden werden, können Hürden vermieden und Linz tatsächlich zu einer sozialen Musterstadt weiterentwickelt werden“, so Raml abschließend.

FP-Grabmayr kritisiert Bürgermeister-Einladung zum islamischen Fastenbrechen im Rathaus

Freiheitliche Anfrage deckte letztes Jahr hohe Kosten von über 9.000 Euro für Halal-Catering auf

Diese Woche lädt der Linzer Bürgermeister Dietmar Prammer anlässlich des muslimischen Fastenmonats Ramadan wieder zum „interreligiösen Fastenbrechen“ ins Alte Rathaus ein. Kritik kommt von FPÖ-Fraktionsobmann Wolfgang Grabmayr, der vor allem die Einseitigkeit im Umgang mit religiösen Traditionen im Linzer Rathaus und die hohen Kosten für die Veranstaltung aufzeigt. „Während der Bürgermeister zum islamischen Fastenbrechen im repräsentativen Rahmen des Alten Rathauses einlädt, warten die Linzer vergeblich auf eine Einladung etwa zu einer österlichen Agape – wie sie im christlichen Brauchtum gute Tradition ist. Wenn der muslimische Ramadan auf Steuerzahlerkosten im Rathaus zelebriert wird, das kurz darauffolgende christliche Osterfest aber nicht, dann ist das eine durchschaubare Einseitigkeit“, so Grabmayr.

Besonders unverhältnismäßig ist für die FPÖ die finanzielle Dimension. Wie eine freiheitliche Anfrage im Gemeinderat im Vorjahr ergeben hat, kostete allein diese eine Veranstaltung 9.370 Euro an Steuergeld – für ein Halal-Catering. „Wir sprechen hier von über 9.000 Euro in Zeiten eines Rekordschuldenstandes der Stadt Linz. Den Bürgern wird Sparsamkeit verordnet, Vereine müssen um Förderungen kämpfen – aber für ein islamisches Fest gibt der Bürgermeister tausende Euro aus. Diese Prioritätensetzung ist falsch“, betont Grabmayr.

Für die FPÖ steht daher eine Grundsatzfrage im Raum: Linz ist historisch und kulturell christlich geprägt. Diese Identität darf im öffentlichen Raum nicht relativiert oder zur Nebensache erklärt werden. „Integration bedeutet nicht, die eigene kulturelle Prägung zurückzudrängen, sondern sie selbstbewusst zu vertreten. Wer im Rathaus islamische Traditionen fördert, muss sich die Frage gefallen lassen, warum christliches Brauchtum dort offenbar weniger Gewicht hat“, so Grabmayr abschließend.

FP-Malešević: Statement zur Sanierung des Kiosks im Franckviertel

„Ich begrüße ausdrücklich, dass die Linzer SPÖ ihr langjähriges Blockieren aufgegeben hat und die Sanierung des Kiosks im Franckviertel nun endlich im Herbst startet. Gerade in einem stark gewachsenen Stadtteil braucht es funktionierende Treffpunkte und eine gepflegte Infrastruktur im öffentlichen Raum. Für uns Freiheitliche gilt: Stadtentwicklung beginnt im Grätzel. Wenn wir Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Gemeinschaft stärken wollen, dann müssen wir genau dort investieren, wo die Menschen täglich unterwegs sind.“

FP-Tichler: „Hier spricht man Deutsch“ ist ein Weckruf für Linz

Linz mit dritthöchstem Förderbedarf – Bürgermeister Prammer muss endlich handeln

Die aktuelle Kampagne „Hier spricht man Deutsch“ von Sicherheitsstadtrat Dr. Michael Raml ist für die Linzer FPÖ-Gemeinderätin Martina Tichler ein notwendiger und überfälliger Weckruf. Die jüngsten Zahlen, wonach Linz nach Wels und Traun bundesweit den dritthöchsten Förderbedarf bei Schülern aufweist, bestätigen die freiheitlichen Warnungen der vergangenen Jahre auf erschreckende Weise.

Die aktuellen Zahlen belegen nun, was die FPÖ seit Jahren anspricht: Wenn fast jede größere Stadtklasse einen erheblichen Anteil an Kindern mit Deutschdefiziten aufweist, leidet die Unterrichtsqualität insgesamt. Integration darf nicht auf dem Rücken der Lehrer ausgetragen werden.

Für Tichler ist klar, dass Sprache die Grundvoraussetzung für Bildungserfolg, gesellschaftliche Teilhabe und ein friedliches Zusammenleben ist. „Deutsch ist keine Nebensache, sondern der Schlüssel zu allem – zu Bildung, zu Arbeit und zu sozialem Frieden. Wer in Linz leben will, muss unsere Sprache beherrschen. Das ist keine Schikane, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

„Die Ergebnisse der von uns scharf kritisierten, 200.000 Euro teuren Sprachstudie hätten bereits alle Warnglocken schrillen lassen müssen“, äußert Tichler deutliche Kritik an der Untätigkeit des Integrationsreferenten Bürgermeister Dietmar Prammer. Diese Studie zeigte, dass selbst die speziell sprachgeförderten Kindergartenkinder in 54 Prozent der Fälle die Schulreife nicht erreichen und nicht ausreichend Deutsch sprechen würden. Tichler hatte schon damals darauf hingewiesen, dass reine Datenerhebungen ohne politische Konsequenzen wirkungslos bleiben.

Kritisch sah sie insbesondere, dass der Fokus zu stark auf begleitende Maßnahmen gelegt wurde, während verbindliche Integrationspflichten fehlten. Es reiche nicht, zusätzliche Sprachförderstunden anzubieten, wenn gleichzeitig der ungebremste Zuzug weiterlaufe und immer mehr Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse ins System kommen. Dadurch entstehe eine dauerhafte Überforderung der Schulen, der Lehrer und letztlich auch der einheimischen Familien.

Abschließend richtet sie eine klare Handlungsaufforderung an den Bürgermeister: „Die Ergebnisse der Sprachstudie und die aktuellen Zahlen lassen keinen Interpretationsspielraum mehr zu. Es braucht endlich eine echte 180°-Kurskorrektur in der Migrationspolitik. Fordern statt fördern muss das Leitprinzip werden. Unsere Kinder und unser Bildungssystem dürfen nicht länger Versuchsfeld einer verfehlten Integrationspolitik sein.“

Linke Koalition wird heute in St. Pölten angelobt: Raml warnt vor Rot-grün in Linz

FPÖ will in Linz Gebührenerhöhungen, Autofahrermobbing und noch mehr Zuwanderung verhindern

Heute wird im Sankt Pöltner Rathaus erstmals eine rot-grüne Koalition angelobt – mit nur einer einzigen Stimme Überhang im Gemeinderat durch die Grünen und unter Ausschluss der deutlich stärkeren ÖVP und FPÖ. Ein Szenario, das nach den oberösterreichischen Gemeinderatswahlen im Jahr 2027 auch in Linz droht, warnt FPÖ-Stadtrat Dr. Michael Raml. „Das freie Spiel der Kräfte in Linz ist ausgespielt. Das hat sich zuletzt etwa bei den Buslinien oder beim gekippten Doppelbudget deutlich gezeigt. Die SPÖ wird sich nach der Wahl einen Partner für die anstehenden Herausforderungen suchen müssen. Die FPÖ steht dabei für eine überfällige Kurskorrektur – vor allem bei den Themen Zuwanderung, Leistungsgerechtigkeit und Finanzen. Die Linzer Bürgermeisterpartei schielt aber bereits jetzt deutlich nach links zu den Grünen und damit zu weiteren Schulden, Klimahysterie und Integrationsversagen. Eine rot-grüne Koalition würde Linz endgültig ins Chaos stürzen“, warnt Raml.

Es gäbe viele Parallelen in den beiden Städten, zeigt der freiheitliche Stadtrat auf: „Wir sehen in St. Pölten eine Koalition, die zwar rechnerisch möglich ist, die aber nicht den Wunsch vieler Wähler nach einer neuen politischen Gewichtung respektiert. Die Grünen sind ideologisch eingemauerte Moralisten, stehen aber definitiv nicht für das politische Spektrum, das bei der Wahl in Sankt Pölten eindeutig gestärkt worden ist. Das wird weiter Vertrauen in die Politik insgesamt kosten. Rot-grüne Konstellationen stehen erfahrungsgemäß für eine ideologisch geprägte Politik, die Prioritäten verschiebt – oft zulasten von finanzieller Stabilität und Ordnungspolitik. St. Pölten steuert damit auf eine politische Zukunft zu, die soziale Systeme weiter belastet und strukturell überfordern wird. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten braucht es Maß, klare Regeln und Verantwortung – nicht zusätzliche Experimente, die die Menschen nicht mehr wollen und schon gar nicht brauchen.“

Und auch das niederösterreichische Regierungsprogramm hat es in sich: Das Sankt Pöltner Regierungsprogramm ist stark grün geprägt, vor allem bei Klima, Mobilität und Regulierung. Klimaneutralität 2040, Baumschutzverordnung, Entsiegelungskataster, Nachhaltigkeitsbüro –  konkrete Kosten oder klare Finanzierungsansätze bleiben weitgehend offen. Gleichzeitig sind Gebührenerhöhungen – etwa bei Parken – ausdrücklich vorgesehen. Im Bereich Mobilität ist die Stoßrichtung : mehr Rad, mehr Tempo-30-Zonen, Überarbeitung der Stellplatzverordnung. Das ist typisch und problematisch – vor allem gegenüber Pendlern, Gewerbetreibenden und jenen, die auf das Auto angewiesen sind. Im Sozialbereich wird viel von „niemanden zurücklassen“ gesprochen, aber ohne Leistungsbezug oder klare Integrationsanforderungen. Das wirkt eher wie ein Ausweiten von Angeboten als ein Steuern und Priorisieren. Auffällig ist auch, was fehlt: Sicherheit im klassischen Sinn – Jugendkriminalität, Ordnung im öffentlichen Raum, Integrationsverweigerung – kommt praktisch nicht vor. Das Kapitel Sicherheit beschränkt sich auf wenige Zeilen zu Feuerwehr und Katastrophenschutz. Außerdem findet sich ein Konfliktpunkt bereits im Koalitionspapier: Beim Thema S34 und Spange Wörth wird der interne Dissens offen benannt. Das ist bereits die erste strukturelle Instabilität einer Koalition, die sich bei zentralen Infrastrukturfragen nicht einig ist. Raml fasst die rot-grüne Linie zusammen, die auch in Linz droht: „Viel Moral und Klimahysterie, finanziert über neue Gebühren und weitere Belastungen. Ich werde alles dafür tun, damit Linz das erspart bleibt. Linz soll soziale Heimatstadt sein und keine rot-grüne Spielwiese.“

FP-Malešević: Bericht der Statistik Austria bestätigt Integrationskrise in Städten

Unkontrollierter Zuzug überfordert Städte, Schulen und Betreuungseinrichtungen

Die heute veröffentlichte Auswertung der Statistik Austria, wonach in Wels und Linz mehr Schüler mit Deutschdefiziten leben als in Wien, bestätigt einmal mehr, dass der Zuzug aus dem Ausland in die urbanen Räume diese vor immer größere Herausforderungen stellt, die kaum zu meistern sind: „Wir haben vor solchen Entwicklungen immer wieder gewarnt. Der unkontrollierte Zuzug stellt unsere Städte vor Herausforderungen, die kaum zu bewältigen sind. Es fehlt an Geld, an Infrastruktur und auch am Personal. Kinder mit Deutschdefiziten benötigen mehr Ressourcen, um die Sprache ausreichend zu lernen. Solche Kinder würden kleinere Schulklassen mit Schwerpunkt Deutsch benötigen. Dies können die meisten österreichischen Städte jedoch kaum ermöglichen, da wir nicht über ausreichend Kindergärten, Schulen sowie vor allem über zu wenig Personal und Finanzmittel verfügen“, erklärt der freiheitliche Integrationssprecher Željko Malešević.

Die bisherige Integrationsstrategie, wonach der Zuzug willkommen war und sich darauf stützte, Zugewanderte vor Ort zu fördern, damit sie die Sprache lernen und sich integrieren, fruchtet aus Sicht der FPÖ nicht mehr: „Es ist ein sehr komplexes und facettenreiches Thema. Das Erlernen einer Fremdsprache ist schwierig, bei Kindern jedoch noch am einfachsten. Wenn diese aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht in der Lage sind, dem Unterricht zu folgen, und wenn Bildungseinrichtungen nicht mehr in der Lage sind, solche Kinder entsprechend zu betreuen und zu unterrichten, dann müssen wir uns als Gesellschaft definitiv andere Zugänge und Strategien überlegen“, so Malešević.

Er betont, dass Integration primär eine Bringschuld der Zugewanderten sei und dass das Erlernen der deutschen Sprache ohne Unterstützung der Eltern kaum funktionieren könne: „Als Person mit Migrationshintergrund und als Vater von zwei Kindern weiß ich sehr gut, wie herausfordernd das Ganze ist. Bilinguale Erziehung, so wie wir sie zu Hause praktizieren, bringt sehr gute Ergebnisse, erfordert aber sehr gute Deutschkenntnisse zumindest eines Elternteils. Bei den meisten zugewanderten Eltern der letzten Jahre fehlen diese Deutschkenntnisse jedoch generell, und die Kinder kommunizieren zu Hause ausschließlich in der Muttersprache. Diese Sprachdefizite können sie in der Schule kaum aufholen.“

Linz benötigt eine neue Integrationsstrategie

Die Stadt Linz arbeitet aktuell an einer neuen Integrationsstrategie: „Eine neue Integrationsstrategie war schon länger unsere Forderung, und hier lenkte die SPÖ endlich ein. Wir beteiligen uns aktiv an diesem Prozess, und für uns ist klar: Die neue Strategie muss Zugewanderte vor allem fordern und im Fall einer Integrationsverweigerung entsprechend sanktionieren. Zudem soll die neue Strategie so ausgelegt sein, dass die zur Verfügung stehenden Instrumente genutzt werden, um den Zuzug nach Linz zu reduzieren“, betont Malešević, der insbesondere im Bereich Soziales und Wohnen großes Potenzial sieht, um den Zuzug nach Linz zu bremsen.