FP-Wimmer: „Neue Zahlen untermauern FPÖ-Forderung ‚Erst DEUTSCH, dann Schule!‘“

Jeder zweite Schüler in Linz ist nicht-deutscher Muttersprache, in manchen Schulen sind es sogar über 90 Prozent!

dewiAktuelle Medienberichte über die Sprachkenntnisse der Linzer Volksschüler zeigen ein erschreckendes Bild. Insgesamt sind 44 Prozent der Schüler in Linz nicht-deutscher Muttersprache. In zehn der 38 Linzer Volksschulen sind Schüler, deren Muttersprache Deutsch ist, bereits zu einer überschaubaren Minderheit geworden: Ihr Anteil liegt unter 30 Prozent. In drei Schulen spricht nicht einmal mehr jeder Zehnte unsere Sprache als Muttersprache. „Als wir im Wahlkampf auf dieses Problem aufmerksam gemacht haben, wurde es von SPÖ und Grünen unter den Tisch gekehrt und verharmlost”, betonte dazu heute Detlef Wimmer, Bezirksparteiobmann der FPÖ Linz. „Die aktuellen Zahlen beweisen aber, daß unsere Forderung ‚Erst DEUTSCH, dann Schule‘ heute berechtigter ist denn je. Wir fordern, daß bei Bedarf bereits vor Schuleintritt eine umfassende Deutsch-Ausbildung durchgeführt wird, beispielsweise im Rahmen verpflichtender Kurse. Nur so können wir eine gute Qualität unseres Schulsystems sicherstellen!”

„Auch im persönlichen Lebensbereich leiden immer mehr Linzer unter der wachsenden Überfremdung unserer Volksschulen”, erklärte Wimmer. „Einerseits klagen Lehrkräfte und Eltern in den stark betroffenen Schulen über die sinkende Qualität der Ausbildung. Andererseits fühlen sich immer mehr Eltern dazu genötigt, auf kostenpflichtige Privatschulen auszuweichen, um ihren Kindern diese Probleme zu ersparen.” Gerade die SPÖ, die sich in der Öffentlichkeit immer wieder zu hochwertiger Bildung für alle bekennt, sieht Wimmer dadurch in die Pflicht genommen: „Lippenbekenntnisse alleine sind zu wenig. Österreichische Familien, die sich keine Privatschule leisten können, haben auch ein Recht auf zukunftsweisende Bildung in unserer Muttersprache!”

Für die designierte Bildungs-Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) herrscht, so Wimmer, gewaltiger Handlungsbedarf: „Im Wahlkampf haben SPÖ und Grüne immer wieder bessere ‚Integrationsmaßnahmen‘ angekündigt und bestehende Mißstände - vor allem in unseren Schulen - heruntergespielt. Jetzt sind in erster Linie die Grünen dafür verantwortlich, Probleme zu lösen, die sie selbst bisher gar nicht wahr haben wollten. Wir Freiheitliche werden uns dafür einsetzen, daß die Bildungspolitik in Zukunft den Interessen unserer heimischen Familien und nicht der Ideologie wirklichkeitsferner Multikulti-Anhänger Rechnung trägt!”