Wimmer zu SPÖ-Bezirkskonferenz: Weichenstellung für vernünftige Sicherheitspolitik

Sicherheitsreferent gratuliert mutigen Funktionären und erhofft weitere konkrete Fortschritte

„Offensichtlich leitet die Linzer SPÖ-Bezirkskonferenz weitere Fortschritte in Richtung einer vernünftigen Sicherheitspolitik für städtische Brennpunkte ein“, zeigt sich der Linzer Sicherheitsreferent und FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer erfreut. Er gratuliert jenen SPÖ-Funktionären, die diese Wendung laut Medienberichten mittragen: „Obwohl es für uns Freiheitliche ‚parteitaktisch‘ auf kurze Sicht besser wäre, andere Parteien an möglichst vielen offenen Flanken angreifen zu können, so stehen klar der Fortschritt für Linz und langfristige Erfolge im Vordergrund.“

So ist es objektiv erfreulich, wenn zwar mit längerer Bedenkzeit (und mutmaßlich zahlreichen internen Diskussionen), aber doch mehr und mehr Funktionäre und Mitglieder der SPÖ eine ideologische Scheuklappen-Politik ablehnen, wie Wimmer erklärt: „Wenn nun das höchste Gremium der SPÖ klar den Brennpunkt Hessenplatz anspricht, statt nur zu beschönigen, dann stärkt das die Chance auf eine echte Verbesserung. Nicht nur eine Umgestaltung und  Sozialarbeit, sondern auch ein Alkoholverbot und eine Nachtsperre sind Maßnahmen, die nur im Paket eine entsprechende Wirkung entfalten können. Andere Beispiele wie die Städte Graz und Salzburg haben ebenfalls schon ähnliche Verordnungen beschlossen.“

Es brauche Mut, Probleme zu erkennen und anzupacken, findet Wimmer: „Ich gratuliere jenen mutigen Kräften in der SPÖ, die uns vielleicht bald eine breite Mehrheit ermöglichen, um die gute Lebensqualität um den Hessenpark wieder herzustellen. Schon in den letzten Jahren waren – für manche überraschend – Fortschritte bei der Einführung der Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr, beim Bettelverbot und bei der Aufwertung des Ordnungsdienstes möglich. Gerne werden wir weiter mit konstruktiven Kräften zusammen arbeiten und Verbesserungen im nächsten Sicherheitsausschuss im Mai sondieren.“