Wimmer zu Grünen-Wunsch: Günstige Jahreskarte in Kooperation mit Gemeinden möglich

Nach Abschluss von Rahmenverträgen kann das Angebot auch sofort umgesetzt werden

„Die Linzer Grünen wünschen sich laut Medienberichten eine Erweiterung des derzeitigen Modells für eine günstigere Linz-Linien-Jahreskarte auf Menschen aus dem Umland. Aus meiner Sicht ist das vorstellbar und kann einen Beitrag zur Attraktivierung des Öffi-Verkehrs leisten“, teilt der geschäftsführende Vizebürgermeister Detlef Wimmer mit: „Analog zur Vereinbarung zwischen der Linz AG und der Stadt Linz, wonach diese die Differenz zwischen dem ermäßigten Preis und dem regulären Preis der Jahreskarte als ‚Öffi-Förderung‘ aufzahlt, kann die Linz AG auch mit anderen Gemeinden entsprechende Vereinbarungen treffen.“

Sinnvoll ist das Modell natürlich in erster Linie für jene, die nicht ohnehin günstige Zeitkarten über den OÖ. Verkehrsverbund nutzen. „Zwar glaube ich nicht, dass sich tausende melden werden. Aber jeder Öffi-Fahrgast mehr und jedes im Stau stehende Auto weniger ist natürlich ein kleiner Gewinn. Zudem liegt der Ball dann auch bei den Gemeinden im Umland und können selbst entscheiden, ob sie – so wie Linz auch – ihren Bürgern die Vergünstigung anbieten. Wir können seitens der Linz AG die Infrastruktur und das bestehende Modell des 285-Euro-Tickes zur Verfügung stellen“, so Wimmer, der auch stv. Aufsichtsratsvorsitzender der Linz AG ist: „Wenn die betroffenen Gemeinden dies direkt mit der Linz AG vereinbaren, ist nicht einmal in Linz ein Gemeinderatsbeschluss nötig. Das Modell könnte sofort umgesetzt werden, sobald die interessierten Umlandgemeinden mit der Linz AG Rahmenverträge geschlossen haben.“