Wimmer zu „Freibad-Onanierer“: Haben Bäder nötige Maßnahmen gesetzt?

Sexualdelikte in oö. Bädern haben sich schon von 2015 auf 2016 verdoppelt

„Sexuelle Übergriffe in oö. Bädern haben sich leider im Vorjahr gegenüber 2015 schon verdoppelt (2015 insgesamt 10 Delikte, 2016 nach nur 3 Quartalen 18, siehe Parlamentarische Anfrage https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_09804/index.shtml). Bei diesen Sexualdelikten sind Afghanistan und Irak als Staaten der Täter traurige Spitzenreiter. Der neuerliche Vorfall, wo ein mutmaßlicher Zuwanderer aus dieser Region neben dem Familienbecken im Parkbad onanierte, sollte uns zu denken geben“, mahnt der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer: „Zwar wurde für die Bäder eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, noch immer kennen aber bestimmte Gäste nicht einmal die Grundregeln des Miteinanders.“

Als der mutmaßliche Sexualtäter zufällig von einem Journalisten angesprochen wurde, soll er sich nicht einmal einsichtig gezeigt, sondern diesen auch noch wüst beschimpft haben. „Nur, weil nicht noch mehr passiert, dürfen wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die Grenze zwischen sexueller Belästigung und Missbrauch überschreiten manche sehr rasch. Auch die jeweils schon mehrsprachig, auch arabisch, angebrachten Baderegeln helfen scheinbar nicht in jedem Fall – was auch logisch ist, denn es sollte jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass derartige geschlechtliche Handlungen im Freibad nichts verloren haben – noch dazu neben Kindern“, bekräftigt Wimmer, der bei den Linzer Bädern nun die bisher gesetzten Maßnahmen erfragen wird.

Mindestens genauso wichtig wie die vielleicht oft gar nicht sinnvolle „Aufklärung“ ist für ihn eine rigorose Ahndung derartiger Taten. „Darüber sollen unsere Bademeister nicht lange diskutieren müssen, sondern die entsprechende Handhabe besitzen, ohne sich vielleicht, wie man manchmal hört, für zu scharfes Vorgehen gar als angebliche ‚Ausländerfeinde‘ rechtfertigen zu müssen“, schlägt Wimmer vor: „Auch die schwammige Erlaubnis von Burkinis erweckt bei manchen nur den Eindruck, es würden Sonderregeln aus falscher Toleranz eingeführt. Wenn von ‚üblicher Badekleidung‘ die Rede ist, kann in Österreich genauso wenig ein Burkini gemeint sein, wie in einem traditionell islamischen Land ein Bikini am öffentlichen Strand. Zudem ist die Hygiene zu beachten.“