Wimmer: Wieder Sachbeschädigung im Linzer Magistrat

Politische „Träumer“ sollen rosarote Brille endlich abnehmen

„Wie bereits vor einigen Tagen berichtet, läuft gerade eine Sicherheitsdebatte in den Linzer Rathäusern. Immer wieder gibt es Vorfälle, die Mitarbeitern und ‚Kunden‘ Sorgen bereiten. „Um die gravierendsten Vorfälle zu nennen: Schon 2011 wurde ein Brandanschlag auf das Büro der damaligen Stadträtin Susanne Wegscheider verübt. 2016 hat ein Drogensüchtiger mit einer Axt die Scheiben des Linzer Bürgerservices eingeschlagen. Erst letztes Jahr hat ein mutmaßlich Drogenabhängiger im Sozialamt eingebrochen und das Wochenende im Büro verbracht“, erinnert der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer.

In der Nacht von 7. auf 8. Februar 2018 sind nun wieder Sachbeschädigungen im Neuen Rathaus vorgefallen. Mehrere Männer haben sich in der Nacht Zugang zu der Tiefgarage verschafft und dort ziellos gewütet. Unter anderem wurden der Einfahrtsschranken und abgestellte Fahrzeuge, darunter auch ein Dienst-PKW der Stadt, beschädigt. In den frühen Morgenstunden wurde die Linzer Polizei von aufmerksamen Passanten informiert. Die Beamten konnten einen mutmaßlichen Drogensüchtigen vor Ort aufgreifen und einvernehmen. Die Spurensicherung wurde ebenso eingeschaltet. „Mein Dank gilt den aufmerksamen Personen im Haus und der Polizei, die rasch vor Ort war!“ so Vbgm Wimmer.

Er erneuert seine Forderung nach einem Sicherheitspaket der Verwaltungsspitze und kritisiert zugleich jene politischen Funktionäre scharf, die vor einer Woche das Thema „Sicherheit im Rathaus“ in sozialen Medien ins Lächerliche ziehen wollten: „Was muss noch passieren, damit alle Fraktionen im Gemeinderat einsehen, dass hier etwas geschehen muss? Politische ‚Träumer‘ sollen ihre rosarote Brille endlich abnehmen. Wir müssen die Sicherheit in einigen Bereichen verbessern. Alle Beschäftigten im Magistrat und unsere ‚Kunden‘ verdienen korrekten Umgang und Sicherheit am Arbeitsplatz. Wir sollten nicht erst abwarten, bis (wieder) etwas passiert“, so Wimmer.