Wimmer: Weitere Investitionen in Sicherheit dringend nötig

Aktuelle IMAS-Studie bestätigt: Hauptbahnhof und Parkanalgen sind Angstorte

„Eine klare Mehrheit fühlt sich in Linz eher sicher als unsicher. Zum Beispiel angesichts von Terroranschlägen und Asylkrise ist das nicht selbstverständlich und spricht für die gute Arbeit unserer Sicherheitskräfte. Dennoch gibt es Luft nach oben: Linz braucht mindestens einhundert Polizisten mehr, um auch dem starken Wachstum unserer Stadt Rechnung zu tragen“, resümiert der Linzer Sicherheitsreferent und Vizebürgermeister Detlef Wimmer in Bezug auf das Ergebnis einer aktuellen IMAS-Umfrage (IMAS, 03/18, n=801 repräsentativ für die Linzer Bevölkerung ab 16). 77 Prozent der Linzerinnen und Linzer gaben an, sich in der Stadt „sehr sicher“ (28 Prozent) oder „einigermaßen sicher“ (49 Prozent) zu fühlen. 22 Prozent der Befragten erklärten, dass sie sich „nicht besonders sicher“ (17 Prozent) bzw. „gar nicht sicher“ (fünf Prozent) fühlen.

„Besonders sicher fühlen sich die Linzerinnen und Linzer am Linzer Hauptplatz (91 Prozent) und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (82 Prozent). Leider gibt es aber auch Orte in unserer Stadt, die von den Menschen als problematisch eingestuft werden. Vor allem am Hauptbahnhof und in den Parks und Parkanlagen ist das Sicherheitsempfinden der Linzerinnen und Linzer angeknaxt“, so Wimmer. 41 Prozent der Befragten gaben an, sich am Linzer Hauptbahnhof zu fühlen (28 Prozent „eher unsicher“; 13 Prozent „sehr unsicher“). In den Parks und Parkanlagen sind es 42 Prozent (32 Prozent „eher unsicher“; 10 Prozent „sehr unsicher“).

„Bahnhof und Parks sind seit Jahren Angstorte in Linz. Wir machen regelmäßig darauf aufmerksam, dass es beispielsweise durch Alkoholkonsum und Drogenhandel in Linz immer wieder zu Problemen kommt. SPÖ, Grüne und Teile der Neos wollen der Realität noch immer nicht in die Augen blicken und haben unsere Vorschläge für ein Alk-Verbot am Hauptbahnhof bzw. in den Innenstadtparks bisher abgelehnt. Scheinbar muss noch mehr passieren, bis hier endlich ein Umdenken stattfindet“, so Wimmer, der mit der aktuellen Umfrage die anderen Parteien um Einlenken bewegen möchte. „Neben Maßnahmen des Bundes hat es die Stadt aber auch selbst in der Hand durch entsprechende Beschlüsse im Gemeinderat eine Verbesserung zu erreichen!“