Wimmer: Nicht nur „Konzepte“, sondern konkrete Taten verbessern die Lage im Hessenpark

Nachtsperre und Einfriedung verhindern Lärm, Müll und Schutz für Verbrecher

„Die Diskussion über die unerträglichen Zustände in und rund um den Hessenpark hält nach wie vor an. Lösungen wie eine Park-Nachtsperre, die eine Verbesserung der Situation bewirken kann, werden leider derzeit noch von SPÖ und Grüne aus unverständlichen Gründen abgelehnt. Wie lange wollen wir diesem Treiben noch zusehen?“ fragt sich Sicherheitsreferent Vbgm Detlef Wimmer. „Die tägliche Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst ist enorm und verursacht nicht nur Kosten, sondern bindet Kräfte, die auch in anderen Stadtteilen gebraucht werden. Trotzdem ist keine lückenlose Kontrolle möglich. Wir brauchen zusätzliche Mittel, um den Missbrauch des Parks, aber auch nächtlichen Lärm und Müll durch Trunkenbolde und andere Randalierer zu stoppen!“

„Kurios wäre dabei das Verhalten der ÖVP, falls sie einerseits offiziell unseren Vorschlag für eine Nachtsperre mit Einfriedung ‚unterstützt‘, anderseits genau dies aber nicht bei der Umgestaltung des Parks erledigen will. Wann denn sonst? Was brächte eine Umgestaltung, wenn wieder das Grundproblem nicht gelöst werden kann? Wir bleiben dabei: Eine Nachtsperre kann nur kombiniert mit einer entsprechenden Einfriedung, wie das in Städten rund um den Globus praktiziert wird, funktionieren“, bringt es Wimmer auf den Punkt: „Nur ein paar ‚Hinweistaferl‘ werden für die Sperre eher nicht reichen, wenn sich bestimmte Gruppen schon jetzt nicht an Regeln und Gesetze halten.“

„Parallel dazu läuft seitens des Gesundheitsressorts auch die Fortführung und Stärkung der Präventionsmaßnahmen, damit langfristig den Drogenhändlern ihr Nährboden entzogen wird. Darüber hinaus freut es mich, bekanntgeben zu können, dass wir für die Projektgruppe zur Bekämpfung der Linzer Drogenproblematik den Drogenkoordinator des Landes Oö. Thomas Schwarzenbrunnner gewinnen konnten“, berichtet Wimmer. „Gemeinsam mit weiteren Experten aus dem Sucht- und Drogenpräventionsbereich und der Bürgerinitiative Hessenpark und Umgebung werden wir in Anlehnung an den „Frankfurter Weg“ Empfehlungen für die Weiterentwicklung in Abstimmung mit Sicherheitskräften erarbeiten.“