Wimmer: Erster Fortschritt bei Sicherheitsdebatte zu Linzer Rathäusern

Volkshäuser mit Kundenverkehr ebenso miteinbeziehen

Nun kommt endlich Bewegung in die Sicherheitsdebatte rund um die Linzer Rathäuser. Wie bereits berichtet, gibt es immer wieder Vorfälle die Mitarbeitern und „Kunden“ des Linzer Magistrats Sorgen bereiten. Erst letzte Woche drangen mehrere Männer in der Nacht in die Tiefgarage im Neuen Rathaus ein und wüteten ziellos. Unter anderem wurden der Einfahrtsschranken und abgestellte Fahrzeuge, darunter auch ein Dienst-PKW der Stadt, beschädigt. „Dank der erst kürzlich aktivierten Videoaufzeichnung konnten die Täter von der Polizei rasch ausgeforscht werden. Erfreulicherweise wurde unser im Jänner 2018 angeregter Hinweis von der zuständigen Stadträtin Regina Fechter bereits umgesetzt!“, zeigt sich der Linzer Sicherheitsreferent Vbgm Detlef Wimmer zufrieden.

„Aber es herrscht nach wie vor Handlungsbedarf. Nicht weniger als 17 Zugänge zum Neuen Rathaus offenbaren die bestehenden Sicherheitsschwachstellen. Nun gilt es Maßnahmen zu erarbeiten, die sowohl die Beschäftigten im Magistrat als auch unsere ‚Kunden‘ besser schützen“, unterstreicht Wimmer und ergänzt: „Wir dürfen bei dieser auf die Rathäuser beschränkten Diskussion, nicht die vielen Volkshäuser im gesamten Stadtgebiet vergessen, in denen auch viele Mitarbeiter arbeiten sowie hunderte Menschen tagtäglich ein- und ausgehen. Beispielsweise wurde im Volkshaus Auwiesen Anfang des Monats der Portier tätlich angegriffen und verletzt.“

„Bei den zuständigen Verantwortlichen im Rathaus hat nun endlich ein Umdenken stattgefunden. Bleibt zu hoffen, dass nun auch die anderen politischen ‚Träumer‘ endlich ihre rosarote Brille abnehmen und das Thema Sicherheit in öffentlichen Einrichtungen der Stadt nicht ständig ins lächerliche ziehen“, so Wimmer und betont: „Politik und Verwaltungsspitze müssen einen korrekten Umgang und Sicherheit am Arbeitsplatz sicherstellen. Das darf aber nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die dafür notwendigen Ressourcen müssen ebenso bereitgestellt werden!“