Wimmer: Alk-Szene im Hessenpark zerschlagen

Verlagerungen werden genau beobachtet – Anpassungen des Verbots möglich

„Die Durchsetzung des Alkoholverbots im Hessenpark war definitiv eine schwere Geburt. Schade ist, dass die Anrainer so lange darauf warten haben müssen. Wir Freiheitliche haben das schon vor Jahren beantragt, aber keine Mehrheit gefunden. Wären wir nicht konsequent geblieben, so wäre das Thema im Sand verlaufen“, berichtet der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer. „Die ersten Eindrücke stimmen mich vorsichtig positiv. Nach den ersten Tagen lässt sich aber noch sehr wenig sagen. Deshalb werde ich die Auswirkungen bis zum Jahresende evaluieren und soll es dann zu größeren oder kleineren Anpassungen kommen, um Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit bestmöglich zu gewährleisten.“

„Die problematische Alk-Szene im Hessenpark konnte zerschlagen werden! Laut Rückmeldungen von Anrainern, Polizei und Ordnungsdienst ist die Lage im Park seit Inkrafttreten des Verbots ruhig. Es sind nun auch wieder Familien mit Ihren Kindern im Park anzutreffen und berufstätige genießen ihre Mittagspause und nutzen die Grünfläche zur Erholung“, berichtet Wimmer. „Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sind mehrmals täglich im Park und sprechen vereinzelt Ermahnungen aus. Gestraft hat bisher noch keiner müssen! Wir bleiben aber wachsam und beobachten die Situation genau!“

„Selbst wenn es teilweise zu einer Verlagerung kommt, kann es ja nicht ernst gemeint sein, dass deshalb alle Probleme konzentriert am Hessenplatz bleiben müssten? Wenn es an einem Ort ein Sicherheitsproblem gibt, muss man dort einschreiten – und sich nicht darauf ausreden, dass es dann nur zu einer Verdrängung kommt“, unterstreicht Wimmer und freut sich, dass nach mehreren Anträgen endlich ein Alkoholverbot beschlossen wurde, das nun bestmöglich umgesetzt werden soll.