Wimmer: 13-Stunden-Tag schon lange in Linz, Wels und Steyr

Aufregung der Bundes- und Landes-SPÖ daher unglaubwürdig

„Über die Möglichkeit, freiwillig und unkompliziert bis zu zwölf Stunden arbeiten zu dürfen, herrscht seitens der Opposition offensichtlich künstliche Empörung. Abgesehen davon, dass sowohl Arbeitskräfte als auch Wirtschaft davon profitieren, lässt die taktische Aufregung außer Acht, dass es beispielhaft in Oberösterreichs Statutarstädten schon Arbeitszeiten von bis zu 13 Stunden auf gesetzlicher Grundlage gibt“, teilt der Linzer FPÖ-Obmann Vbgm Detlef Wimmer, auch Mitglied der Geschäftsleitung des Österreichischen Städtebundes, mit: „Da in den Städten die SPÖ überdurchschnittlich stark vertreten ist und in Steyr sogar die absolute Mehrheit hat, hätte sie sich schon lange darüber aufregen müssen, wenn sie es ernst meint.“

Wörtlich lautet § 56 Abs 1 OÖ. StGBG (Statutargemeinden-Bedienstetengesetz): „Die Tagesdienstzeit darf 13 Stunden nicht überschreiten.“

„Dass die SPÖ Gesetze in ihrem unmittelbaren Wirkungsbereich nicht kennt, möchte ihr wohl niemand unterstellen. Auch wird die SPÖ nicht davon ausgehen, dass öffentlich Bedienstete generell ‚bessere Menschen‘ wären, die man sogar noch eine Stunde länger arbeiten lassen kann als die in der Privatwirtschaft nun so kritisierten zwölf Stunden“, analysiert Wimmer: „Deshalb bleibt nur der logische Schluss, dass die Aufregung der Bundes-SPÖ künstlich und damit unglaubwürdig ist. Sonst hätte die jetzige Opposition auf Bundesebene schon längst Initiativen zur Änderung der 13-Stunden-Regel in Oberösterreichs Statutarstädten setzen müssen, wo sie selbst (mit-) verantwortlich ist.“