Stumptner: Zuwandereranteil an Linzer Schulen explodiert

Integrationsmaßnahmen offensichtlich gescheitert

„Im aktuellen Schuljahr 2017/18 besuchen in der Bildungsregion Linz in Summe 12.139 Schüler Volksschulen, Neue Mittelschulen, Sonderschulen und Polytechnische Schulen. Davon sind 4.844 Schüler mit deutscher Muttersprache und 7.295 Schüler mit nicht deutscher Muttersprache. In Linz sind demnach 60 Prozent der Schüler Zuwanderer! In den vergangenen fünf Schuljahren ist dieser Anteil, von einem ohnehin schon sehr hohen Niveau aus, um acht Prozent gestiegen. Die heimischen Kinder sind folglich mit nur mehr 40 Prozent eine kleiner werdende Minderheit in unseren Schulen! Dies ergab eine Anfrage beim Oberösterreichischen Landesschulrat“, berichtet der der freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner.

„Dramatisch ist die Entwicklung speziell in den Volkschulen. Etwa 45 Prozent der Zuwandererkinder beherrschen die deutsche Sprache so schlecht, dass sie dem Unterricht nicht folgen können und somit als ‚außerordentliche Schüler‘ geführt werden müssen. In den vergangenen fünf Jahren ist auch dieser Anteil gestiegen. Gemessen an der Gesamtzahl der Volksschüler kann bereits jeder vierte Volkschüler in Linz dem Unterreicht aufgrund sprachlicher Probleme nicht folgen!“, erklärt Stumptner weiter. „Zusätzlich sind auch die Linzer Schulstandorte mit einem Zuwanderer-Anteil von mehr als 50 Prozent in den letzten fünf Jahren entsprechend gestiegen. Aktuell haben von 38 Linzer Volkschulen bereits 20 einen Zuwandereranteil von über 50 Prozent“, zeigt sich Stumptner angesichts der aktuellen Zahlen entsetzt.

In Zeiten von Massenmigration pumpt man in Österreich Unsummen in sogenannte Integrationsmaßnahmen, um die Zuwanderer in die Gesellschaft zu integrieren. So auch in Linz. „In Anbetracht der Summen, welche jährlich aufgewendet werden, wundert es einen dann doch, dass trotz hohem Aufwand keine erkennbaren Erfolge vorzuweisen sind. Angesichts solcher Tatsachen, muss man die Integrationsarbeit in der aktuellen Form als gescheitert ansehen. Insbesondere die Tatsache, dass derartig viele Schüler mit nicht deutscher Muttersprache als ‚außerordentliche‘ geführt werden, ist bezeichnend. Es ist bereits fünf nach zwölf und die zuständigen Politiker in Stadt und Land verschließen die Augen vor den Tatsachen! Es ist seit Jahren bekannt und die FPÖ hat ständig auf dieses Problem hingewiesen, wie sich die Situation an unseren Schulen entwickelt. Angesichts solcher negativen Entwicklungen, ist es untragbar am bisherigen festzuhalten. Es ist höchste Zeit, hier eine Kehrtwende zu vollziehen! Diese Schüler werden sich später bei der Integration in den Arbeitsmarkt äußerst schwer tun“, so Stumptner abschließend.