Stumptner: Personalmangel bei Linzer Polizei gefährdet Sicherheit der Bevölkerung

Jüngste Übergriffe bestätigen akuten Bedarf an mehr Polizei

Vorfälle wie jene in der „Halloween Nacht“ verdeutlichen, dass Linz dringend mehr Polizisten braucht. Besonders schlimm betroffen war die solarCity, um nur ein Beispiel zu nennen, wie auch die „Kronen Zeitung“ berichtete. Als dort ein Passant verprügelt wurde, eilte ein Zeuge zur Hilfe und wurde dabei selbst Opfer der Gewalttäter. Er blieb schwer verletzt am Straßenbahngleis liegen, sodass Passanten sogar die Straßenbahn anhalten mussten.

„Es ist erschreckend, dass solche Vorfälle nun auch in der unmittelbaren Nähe einer Polizeidienststelle passieren. Den Polizisten kann man hierfür allerdings keinen Vorwurf machen. Informationen aus der Bevölkerung besagen, dass der Posten zum Tatzeitpunkt unbesetzt war. Da die Beamten auch für den benachbarten Stadtteil Ebelsberg zuständig sind, ist es unmöglich die Dienststelle rund um die Uhr zu besetzen. Hier zeigt sich wieder einmal wohin das Kaputtsparen der Exekutive führt. Es kann nicht sein, dass eine Gefährdung der Bevölkerung in Kauf genommen wird!“, zeigt sich der ortsansässige freiheitliche Gemeinderat Peter Stumptner verärgert.

„Die politischen Verantwortlichen der Stadt haben die Situation längst erkannt, doch der Bund scheint sich taub zu stellen. Auf freiheitliche Initiative wurden zahlreiche Resolutionen an die Bundesregierung im Gemeinderat beschlossen, welche eine Aufstockung des Polizeikontingents um mindestens 100 Beamte in Linz forderten. Ich setze daher große Hoffnungen in die kommende Bundesregierung, um diesen fatalen Kurs zu korrigieren. Denn es ist höchste Zeit wieder für besseren Schutz der Bevölkerung zu sorgen“, so Stumptner abschließend.