Schrangl: Kennt WKOÖ-Präsidentin Hummer eigenes SPÖ-ÖVP Regierungsprogramm nicht?

ÖVP spielt gewohnt falsches Spiel

Erstaunt zeigt sich der freiheitliche Bautensprecher und Abschaffer der antiquierten Mietvertragsgebühr Mag. Philipp Schrangl über die heutige Presseaussendung der Oberösterreichischen WKO-Präsidentin Doris Hummer.

Schrangl erinnert an das zwischen SPÖ und ÖVP vereinbarte Regierungsprogramm, in dem auf Seite 66 der „Entfall der Mietvertragsgebühr für zumindest unter 35 Jährige bei erstmaligem Mietvertragsabschluss zwecks Hauptwohnsitzbegründung“ niedergeschrieben ist. „Von einer Nacht- und Nebenaktion kann wohl nicht gesprochen werden, genauso wenig kann ich den Einsatz für die Wirtschaft im Regierungsprogramm erkennen“, so Schrangl. Den Vorwurf kurz vor der Nationalratswahl Wahlgeschenke zu verteilen weist Schrangl entschieden zurück. „Hummer selbst gibt ja zu, dass der Mietvertragsgebühr keine Gegenleistung gegenüber steht, wo ist also das Geschenk von dem sie spricht?“, fragt sich Schrangl.

„Fair und gerecht wäre es die Mietvertragsgebühr gesamt abzuschaffen, aber dafür gab es seitens der ÖVP keine Verhandlungsbereitschaft“, so Schrangl. „Die ÖVP spielt wie immer ihr gewohnt falsches Spiel