Kleinhanns: Grünes Demokratieverständnis mehr als fragwürdig

„Fetisch“-Auftritt mit städtischer und grüner Unterstützung

Nach der hauptsächlich von linker Seite initiierten, rechtlich absolut haltlosen Kritik, an der „Stolz-auf-Linz“-Kampagne, bestätigt sich wieder einmal das fragwürdige Demokratieverständnis der Grünen. Während diese entgegen jeder Meinungsfreiheit fordern, ihnen nicht entsprechende „Stolz-auf-Linz“-Plakate zu entfernen, unterstützt ein Teil der Grünen sogar eine tatsächlich befremdliche Veranstaltung in unserer Landeshauptstadt. Es handelt sich um die am 30. Juni 2018 stattgefundene „Linzpride“-Parade. Veranstaltet wurde diese Parade von der einschlägig bekannten Homosexuelleninitiative Linz (HOSI). Als Unterstützer werden vom Veranstalter – neben der Stadt Linz – auch grüne Teilorganisationen genannt. Bilder der Parade zeigen unter anderem Anhänger der sogenannten „Fetisch-Community“ bei einem fragwürdigen Auftritt am Linzer Hauptplatz.

„Eine Frau im Bikini führt zu großer Aufregung. Demonstrationen, bei denen wirklich geschmacklose Szenen vor allen Augen dargestellt werden, erhalten jedoch ohne weiteres die Unterstützung der Stadt Linz“, empört sich der freiheitliche Fraktionsobmann Günther Kleinhanns. „Wenn Menschen wie nackte Sklaven über den Linzer Hauptplatz getrieben werden, ist es weitaus befremdlicher, als die Abbildung eine Frau und eines Mannes in Badebekleidung“, so Kleinhanns in Anspielung auf Mitglieder der „Fetisch Community“, die leicht bekleidet, aber mit hundeähnlichen Masken, an Leinen über den Linzer Hauptplatz geführt wurden.

„Jeder soll seine Sexualität nach eigener Fasson ausleben können. Bei der sexualisierenden Darstellung von als Tieren verkleideten Menschen im öffentlichen Raum endet für viele aber der gute Geschmack und beginnt das öffentliche Ärgernis. Besonders grotesk wird es, wenn gerade von Unterstützern solcher Paraden, zeitgleich heftige Kritik an völlig unbedenklichen Plakaten geäußert wird. Tatsächlich könnten unsere Sujets auch aus einer stinknormalen Bademoden- oder Shampoowerbung stammen“, so der Fraktionsobmann weiter. Fraglich ist, ob die Linzer Grünen auch einen Skandal darin sehen, dass die „Linzpride“ mutmaßlich mit öffentlichen Mitteln unterstützt wurde – medial haben sie dazu jedenfalls noch nichts verlautbart.