Hein: Erfreulicher Rückgang bei Geschwindigkeits- und Rotlichtübertretungen

Automatisierte Verkehrsüberwachung bringt mehr Sicherheit

„Auf Grundlage der aktuellen Auswertungen des Linzer Geschwindigkeitsüberwachungs- und  Rotlichtkamerasystems zeichnet sich ein deutlicher Rückgang der Übertretungen ab. Konnten 2016 insgesamt noch 2.643 Rotlichtübertretungen gemessen werden, so ist im Betrachtungszeitraum Jänner bis Oktober 2017 mit nur 1.850 Übertretungen ein Rückgang erkennbar. Ähnliches gilt auch für die ortsfesten Geschwindigkeitsüberwachungskameras. Im Jahr 2016 wurden hier noch 43.994 Übertretungen gemessen – im Betrachtungszeitraum Jänner bis Oktober 2017 nur mehr 21.561 Übertretungen. Selbstverständlich sind die Auswertungen für November und Dezember 2017 noch abzuwarten, eine klare Tendenz ist aber bereits jetzt erkennbar″, berichtet Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Besonders erfreulich ist, dass der konsequente Ausbau an Problemstellen in Linz spürbar zu einer Verhaltensänderung bei vielen Verkehrsteilnehmern führt. Das Rotlichtkamerasystem wurde 2017 um zwei Erfassungskameras und fünf Messstellen erweitert. Beim Geschwindigkeitsüberwachungssystem erfolgte 2017 eine Erweiterung um eine Erfassungskamera und zwei Messstellen. „Aus Gründen der Verkehrssicherung und geringer Personalreserven bei der Polizei muss die automatisierte Verkehrsüberwachung ausgebaut werden. Der Ausbau stößt zwar bei dem einen oder anderen nicht immer auf große Gegenliebe, der Rückgang bei Übertretungen zeigt aber deutlich, dass wir in diesem Zusammenhang auf dem richtigen Weg sind. Wer sich an die Regeln hält, hat auch keine Strafe zu befürchten!“, erklärt Hein abschließend.