Hein: Ausbau der automatisierten Geschwindigkeitsüberwachung mancherorts unumgänglich

Geschwindigkeiten im Stadtgebiet von bis zu 142 km/h pro Stunde gemessen

„Im Ausbau der automatisierten Verkehrsüberwachung werde ich immer wieder mit der gleichen Frage konfrontiert, ob es sich dabei nicht nur um eine bloße ‚Bürgerabzocke‘ handle, mittels derer die Stadt ihre Finanzsituation verbessern möchte. Meine Antwort darauf lautet eindeutig: ‚Nein!‘  Die Geschwindigkeitsüberwachung ist ausschließlich eine Frage der Verkehrssicherheit, denn es gibt immer wieder Verkehrsteilnehmer, die auf gut ausgebauten Stadtstraßen gefährliche Geschwindigkeiten erreichen und so das Leben anderer Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.  Im Stadtgebiet kann bereits die kleinste Unachtsamkeit zu einer Tragödie führen!“, so der Linzer Infrastrukturstadtrat Markus Hein.

Geschwindigkeitskontrollen im Linzer Stadtgebiet sind wichtig, das zeigen auch jene Daten, die die Linzer Polizei zwischen Jänner und Mitte Mai 2018 mit Messungen in der Wiener Straße erhoben hat. In den Abschnitten Scharlinz-Wahringerstraße und Wiener Straße Nr. 238 wurde außerhalb der Stoßzeiten kontrolliert. „Insgesamt wurden 10.400 KfZs gemessen und 152 Übertretungen festgestellt. Wenn auch nur 1,5 Prozent der Autofahrer die höchstzulässige Geschwindigkeit ignorierten, so gab es darunter durchaus auch lebensgefährliche Raser, die in den besagten Bereichen mit bis zu 142 km/h unterwegs waren“, berichtet Hein schockiert. „Leider kann die Polizei nicht in allen Bereichen, in denen es zu massiven Geschwindigkeitsübertretungen kommt, gleichzeitig vor Ort sein. Deshalb bauen wir die automatisierte Geschwindigkeitsüberwachung laufend aus, denn durch unsere großzügigen Toleranzgeschwindigkeiten sind genau diese rücksichtslosen Verkehrsteilnehmer – die Leib und Leben anderer riskieren – Ziel unserer Verkehrsüberwachung und nicht jene, die sich größtenteils an die maximal erlaubte Geschwindigkeit halten“, erklärt Hein abschließend.