Grabmayr zu Hessenpark-Umbau: Änderungsantrag statt „Spatenstich-Wettlauf“

Gemeinderat soll am 24.05. für optimales Ergebnis auf Vernunft, Bürger und Polizei hören

„Die Situation im Hessenplatz-Park ist schon chaotisch genug, weshalb die Politik Ordnung schaffen sollte“, mahnt FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Grabmayr, Mitglied im Ausschuss für Grünanlagen, ein: „Bevor eine kostspielige Umgestaltung im Detail geplant und umgesetzt werden kann, müssen wir die Grundlagen dafür schaffen: Sicherheit und Ordnung. Macht man den Park optisch attraktiver, bevor diese Maßnahmen – wie das kommende Alkoholverbot – wirksam greifen, tritt genau der gegenteilige Effekt ein: Trinker und Pöbler haben es im Park vielleicht noch schöner, Anrainer und Passanten leiden weiter. So war das auch von unserer Seite stets mit Vertretern der Anwohner und in diversen ‚Runden Tischen‘ besprochen.“

Wenn also mehrere Maßnahmen zur Verbesserung des Parks gesetzt werden, liegt die logische Reihenfolge auf der Hand: Zuerst vergleichsweise günstige Regeln und Verordnungen beschließen und auf deren Grundlage die Neugestaltung überarbeiten – nicht umgekehrt, wenn schon viel Geld ausgegeben ist. „Genau diese Reihenfolge habe ich heute im zuständigen Ausschuss vorgestellt und werde sie nächste Woche im Gemeinderat einbringen. Es geht ja nicht um einen Wettbewerb, wer als erster einen Antrag stellt oder einen Spatenstisch für einen Umbau vornimmt“, bringt Grabmayr auf den Punkt: „Leider ist Vizebürgermeister Bernhard Baier heute noch nicht auf meinen Vorschlag eingegangen. Bis zum Gemeinderat am 24.05.18 bleibt aber noch Zeit, die vernünftigere Chronologie zu planen, statt das Pferd von hinten aufzuzäumen.“

„Nicht zuletzt haben wir auch von Anrainern und aus der Polizei bestätigt bekommen, dass es klüger ist, zuerst das Alkoholverbot und weitere Sicherheitsmaßnahmen wirken zu lassen, damit wir an den Umbauplänen bei Bedarf noch Änderungen vornehmen können“, sieht Grabmayr die freiheitliche Position bestätigt: „Daher soll im Gemeinderat eine Abänderung oder Vertagung folgen.“