Åkerblom: Verschärfung des Bettelverbots beschlossen

Maßnahmen gegen Betteln bei Linzer Friedhöfen auf Initiative der Freiheitlichen

Die Linzer Friedhöfe sollen ein Ort der Ruhe und des stillen Gedenkens sein, wo Trauernde ungestört die Gräber ihrer Verstorbenen aufsuchen und pflegen können, ohne alle paar Meter angebettelt zu werden. Der Tod eines geliebten Menschen oder Familienangehören ist für Hinterbliebene ein besonders harter Schlag und seelisch sehr belastend. Umso mehr wünschen sich viele Hinterbliebene, in Würde und vor allem in Ruhe vom Verstorbenen Abschied nehmen zu können. „Dies war in letzter Zeit nicht mehr immer und überall möglich. Illegale Bettler nutzen derartige Situationen leider aus, und bedrängen Friedhofsgäste um Geldspenden. Damit wird aber bald Schluss sein“, kündigt die freiheitliche Gemeinderätin Mia Åkerblom an.

„Unser Antrag zur Verschärfung des Bettelverbots in und rund um die Linzer Friedhöfe hat gestern im Linzer Gemeinderat mit Stimmen der FPÖ, SPÖ und ÖVP eine breite Mehrheit gefunden“, zeigt sich Åkerblom erfreut. Die Initiative verfolgt ein Mehrstufiges Modell. Einerseits wird die Linz Service GmbH und die Diözese Linz aufgefordert, das Verbot von Betteln in ihre Friedhofsordnungen aufzunehmen bzw. stärker zu exekutieren. Anderseits wird die Stadtverwaltung beauftragt, Möglichkeiten für die Erlassung eines sektoralen Bettelverbotes rund um die Linzer Friedhöfe zu prüfen und dem Gemeinderat in Abstimmung mit dem Sicherheitsausschuss einen entsprechenden Vorschlag zur Abstimmung vorzulegen.

„Wir sind die Lobby der Linzerinnen und Linzer! Im Gegensatz zur anderen ‚Lobbies‘ sind wir unseren Bürgern verpflichtet und müssen für die Sicherheit und Lebensqualität in der Stadt Sorge tragen“, so Åkerblom. „Menschen, die sich in einer unverschuldeten Notlage befinden, wird die Stadt Linz weiterhin unterstützen. Die gut vernetzten Bettlerbanden hingegen müssen erkennen, dass ihr Geschäftszweig in Linz unrentabel ist und wir illegale Bettelei in unserer Stadt nicht dulden!“