Linzer SPÖ steht Linksruck bevor
Laut aktueller Medienberichterstattung soll der langjährige SJ-Funktionär Jakob Huber dem bisherigen SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Christian Forsterleitner nachfolgen. „Das ist ein eindeutiges Zugeständnis gegenüber dem linkslinken Flügel innerhalb der SPÖ! Jakob Huber ist bislang nur durch ideologische Provokation aufgefallen“, kommentiert der freiheitliche Jugendsprecher GR Michael Raml die anstehende Personalrochade.
Die Sozialistische Jugend in Linz fällt, wenn überhaupt, nur durch Wortspenden zu den Themen Asylmissbrauch, Studentenproteste und „Kampf gegen Rechts“ auf. In der letzten Gemeinderatsperiode verteilten ihre Mitglieder sogar Anleitungen zum Joint-Drehen. „Die SJ Linz ist eindeutig am äußerst linken Rand anzusiedeln. Ich verstehe nicht, wieso man dieser Truppe ein derartiges Zugeständnis macht“, kritisiert Raml in Anbetracht dessen, dass die Position des Bezirksgeschäftsführers bei der Linzer SPÖ regelmäßig als Startposition zu einer innerparteilichen Karriere diente.
Jakob Huber ist Mitglied im „morgen.rot Team“, welches unter dem Parteivorsitz eines ergrauten Alt-68er seit fast einem Jahr über die Parteierneuerung der SPÖ berät – bisher übrigens ohne Ergebnis. „Dass die SPÖ seit den herben Verlusten bei den letzten Gemeinderatswahlen erkannt hat, manche ihrer Ideen und Vorstellungen überdenken zu müssen wäre ja begrüßenswert. Ein Linksruck in der Linzer SP geht aber mit Sicherheit in die falsche Richtung – und dafür steht der designierte Bezirksgeschäftsführer eindeutig!“ so GR Raml.
„Huber, der sich auf seinem eigenen ‘Weblog’ selbst als erfolgloser Gemeinderatskandidat bezeichnet, wäre besser beraten, sich über die Gründe seines hinteren Listenplatzes Gedanken zu machen“, rät Michael Raml, der mit 23 Jahren jüngstes Mitglied des Linzer Gemeinderates ist.