Keine Entscheidung gegen die Interessen der Linzer Bevölkerung
Das lang erwartete Ergebnis des zweiten Gutachtens über die Eisenbahnbrücke liegt nun vor. “Der vom Bundesdenkmalamt beauftragte Industriearchäologe Rolf Hörmann spricht sich eindeutig für den Erhalt und für eine Generalsanierung der denkmalgeschützten Brücke aus. Um in Zukunft dem Verkehrsaufkommen in diesem Bereich nachkommen zu können, sieht der Experte einen Brückenneubau – flussabwärts der Eisenbahnbrücke – für den Autoverkehr vor”, berichtet der freiheitliche GR Sebastian Ortner.
“Die Erkenntnisse aus dem neuen Gutachten bestätigen die Forderung der FPÖ, die sich von Anbeginn für die Sanierung der Brücke eingesetzt hat”, erinnert Ortner an den freiheitlichen Gemeinderatsantrag. “Bereits im Mai hat sich die FPÖ als einzige Partei klar für den Erhalt des denkmalgeschützten Wahrzeichens ausgesprochen. Auch die ÖVP hat damals mit der SPÖ und den Grünen für die Verhängung eines Neuplanungsgebietes und gegen den Erhalt der Eisenbahnbrücke gestimmt”, so Ortner.
Jetzt sind die zuständigen Politiker gefordert entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. “Bei dem angekündigten ‘Brücken-Gipfel’ ist es nun die Aufgabe von Vbgm Luger, die Interessen der Linzerinnen und Linzer ordnungsgemäß zu vertreten, die sich klar für das Linzer Wahrzeichen aussprechen”, fordert GR Ortner. “Wie auch von dem Gutachten bestätigt, kann die einzige Lösung in der Sanierung der Brücke liegen. Eine Entscheidung gegen den Erhalt darf nicht über die Köpfe der Linzer Bevölkerung hinweg getroffen werden”, führt Ortner abschließend an.