Sicherheit im öffentlichen Raum muss weiter ausgebaut werden.
Die Videoüberwachung öffentlicher Plätze weist in Linz eine positive Leistungsbilanz auf: In der Altstadt sind die Gewaltdelikte um fast die Hälfte zurück gegangen, beim Hinsenkampplatz ist gar nichts mehr vorgefallen. “Obwohl der Einsatz von Kameras nachweislich die Zahl der Straftaten senkt, steht die Linzer SPÖ bei diesem Thema auf der Bremse”, zeigt sich Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer verwundert. “Gerade an neuralgischen Punkten wie in öffentlichen Verkehrsmitteln sollte die Videoüberwachung ausgebaut werden.”
Bemerkenswert ist: Die Wiener “Genossen” vertreten einen völlig anderen Standpunkt als die Linzer SPÖ. “SPÖ-Vizebürgermeister Ludwig rühmt sich sogar in eigenen Inseraten mit einer Ausweitung der Videoüberwachung in Wohnanlagen, Aufzügen, Garagen und Müllräumen. Während in Linz nicht einmal Kameras als Sicherheitsmaßnahme im öffentlichen Verkehr vollständig umgesetzt werden, betont die Wiener SPÖ die positiven Effekte von Videokameras sogar im privaten Umfeld in Wohnanlagen. Flächendeckende Videoüberwachung im öffentlichen Verkehr gibt es in anderen Städten schon längst. Das sollte auch die Linzer SPÖ endlich zum Umdenken bewegen.”
“Bestes Beispiel ist das von uns vorgeschlagene Sicherheitspaket für den öffentlichen Verkehr für die Linz Linien. Bis auf die Videoüberwachung wurde die Umsetzung aller Maßnahmen – mehr Präsenz von Sicherheitspersonal, Errichtung von Notrufstellen und spezielle Ausbildung der Mitarbeiter – bereits in Angriff genommen. Nur bei den Kameras steht die SPÖ auf der Bremse: Erst wenige Haltestellen und die Ausstiegsbereiche von Bussen werden überwacht”, berichtet Wimmer. “Wir fordern einen Ausbau der Videoüberwachung in Linz, damit der öffentliche Verkehr flächendeckend umfasst wird. Wie die Erfolgsbilanz der vorhandenen Kameras zeigt, wäre das ein Meilenstein für die Sicherheit in unserer Heimatstadt.”