GR Ortner fordert: “Sicherstellung der Nahversorgung in Linz”

Bedarfserhebung soll Verbesserungspotentiale aufzeigen.


Erneut werden Stimmen aus dem Linzer Süden über die immer schlechter werdende Nahversorgung laut. “Der drohenden Postamtschließung im Einkaufszentrum Muldenstraße/Spallerhof folgt nun das Aus des einzigen Lebensmittelgeschäftes im Kreuzlandl/Bindermichl”, berichtet der freiheitliche GR Sebastian Ortner.


„Gerade in Vierteln, in denen viele ältere und wenig bewegliche Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern leben, ist es notwendig, dass die Nahversorgungsbetriebe, wie Post, Bank oder Lebensmittelgeschäft ohne Probleme zu Fuß erreichbar sind”, fordert Ortner. „Die Benützung eines Autos oder eines öffentlichen Verkehrsmittels darf keine notwendige Voraussetzung sein, um beispielsweise einen Liter Milch besorgen zu können”, betont Ortner.


“Es ist zu befürchten, dass es sich bei der Entwicklung am Bindermichl nicht um einen Einzelfall handelt“, so Ortner. Einen ersten Schritt zur Verbesserung der Situation sieht die FPÖ-Linz daher in der Durchführung einer Bedarfserhebung zum Thema “Nahversorgung der Linzer Bevölkerung” in den einzelnen Stadtteilen. „Um die Lebensqualität der Linzerinnen und Linzer aufrecht erhalten zu können, müssen die Schwächen im Nahversorgungsnetz aufgezeigt und in der Folge entsprechende Maßnahmen ergriffen werden”, führt Ortner an und kündigt diesbezüglich Maßnahmen der FPÖ an.