StR Wimmer: “Linzer SPÖ bleibt gesellschafts- und familienpolitisch auf dem Holzweg!”

Gesprächsverweigerung bei Krisengipfel, obwohl Zuwanderung steigt und heimische Familien aus Linz abwandern.


Der Krisengipfel zur Problematik der Zuwanderungspolitik, den die SPÖ-regierten Städte Wels und Traun veranstalten, ist für Gemeinden mit über 13% Ausländeranteil gedacht. Obwohl Linz nach offiziellen Daten mit insgesamt 14,4% (ohne Einbürgerungen und illegale Aufenthalte) deutlich darüber liegt, findet es die Linzer SPÖ nicht der Mühe wert, sich an dieser Krisensitzung zu beteiligen. “Wenn wir die Zeichen der Zeit jetzt nicht erkennen, ist es zu spät”, betont dazu der Linzer FPÖ-Obmann StR Detlef Wimmer. “Neben der Zuwanderung von Ausländern ziehen vor allem junge österreichische Familien oft aus der Stadt in die Umlandgemeinden. Das verschärft die Entwicklung und treibt die Überfremdung von Linz weiter voran. Deshalb müssen Maßnahmen zur Förderung heimischer Familien schleunigst umgesetzt werden.”


Während die Anzahl der Kinder ständig schrumpft, steigen die Zahl älterer Menschen und Zuwanderer immer weiter an. Überfremdung und Überalterung der Stadt sind vorgezeichnet. “Durch die Abwanderung junger Familien und durch die niedrige Geburtenzahl werden die negativen Auswirkungen der Zuwanderung noch weiter verstärkt”, kritisiert Wimmer und nennt drei Themen, wo großer Handlungsbedarf besteht: “Erstens muss auch für Familien mit Kindern mehr leistbarer Wohnraum in Linz zur Verfügung stehen. Zweitens brauchen wir ein hochwertigeres Schulsystem. Die Senkung des Bildungsniveaus durch immer mehr ‘Gesamtschulen’ und schlechte Deutschkenntnisse in vielen Klassen drängt Kinder aus österreichischen Familien in teure Privatschulen oder in die Umlandgemeinden. Drittens müssen kinderreiche heimische Familien – nicht nur im Bereich der Kinderbetreuung, sondern auch bei Steuern und Abgaben – endlich finanziell entlastet werden.”


Insbesondere die SPÖ müsse, so Wimmer, endlich einlenken und – wie in anderen Städten – konkrete Maßnahmen gegen die Überfremdung setzen: “Die Linzer SPÖ betreibt mit ihrer Gesprächsverweigerung eine Politik nach dem Motto ‘Augen zu und durch!’. Damit setzt sie unsere Zukunft aufs Spiel: Falls sich in der Bevölkerungspolitik nicht Grundlegendes ändert, sind wir in drei Jahrzehnten die Minderheit in der eigenen Stadt. Nur durch die Förderung heimischer Familien und einen grundsätzlichen Zuwanderungsstopp können wir diese Entwicklung noch aufhalten!”