Ausländeranteil in Linzer Stadtteilen liegt schon jetzt klar über 20%.
In der Stadt Traun – mit rund 24.000 Einwohnern eine der größten Österreichs – sorgt ein einstimmiger Beschluss des Stadtrates für einen politischen Paukenschlag über die Gemeindegrenze hinweg. Mit der Feststellung “Wir sind bereits am Limit angelangt” begründet SPÖ-Bürgermeister Harald Seidl die Tatsache, dass die Stadt künftig den Erwerb von Grundstücken, Wohnungen und Häusern durch Nicht-EU-Ausländer (“Drittstaatsangehörige”) verhindern will. Aufgrund des Ausländeranteils von über 21% führe kein Weg daran vorbei. Zu Rückschlüssen auf die Nachbarstadt betont der Linzer FPÖ-Obmann und Stadtrat Detlef Wimmer: “In einigen Linzer Stadtteilen ist der Ausländeranteil deutlich höher als in Traun. Im Gegensatz zu Linz ziehen in Traun aber in dieser wichtigen Frage alle Parteien an einem Strang und haben den Irrweg der uneingeschränkten Zuwanderung endlich erkannt.”
“Dabei spitzt sich gerade in Linz die Situation dramatisch zu, wie die Statistik beweist”, so Wimmer. Folgende sieben bevölkerungsreiche Linzer Stadtteile – insgesamt mit mehr Einwohnern als ganz Traun, nämlich über 40.000 – weisen laut offiziellen Daten einen noch höheren Ausländeranteil auf:
Makartviertel – 26,2%
Neue Welt – 24,4%
Neustadtviertel – 23,9%
Kleinmünchen – 23,3%
Wegscheid – 23,2%
Franckviertel – 23,1%
A.-Hofer-Platz-Viertel – 22,8%
Der geringere Ausländeranteil im gesamten Linzer Stadtgebiet – rund 14,4% – wird vor allem durch die Stadtteile in Urfahr und im Westen von Linz verursacht. “Das darf aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen”, so Wimmer, “dass in vielen Stadtteilen – vor allem in preisgünstigeren Wohnlagen – schon jeder Vierte Bewohner Ausländer ist. So wie in Traun gibt es auch in Linz schon ganze Straßenzüge, in denen kaum noch Einheimische leben. Das Trauner Zuwanderungs-Konzept müsste daher auch für Linz geprüft werden.”
Für die Linzer Freiheitlichen steht fest: “Wenn wir nicht unverzüglich handeln, ist ein Ausländeranteil wie in Traun für ganz Linz nur noch eine Frage der Zeit. Angesichts zunehmender Ghettobildung und weitreichender Folgen für unsere Kultur und Identität steht fest: Linz darf nicht Traun werden! Die Verantwortlichen aller Ebenen – von Stadt über Land und Bund bis hin zur EU – müssen endlich erkennen, dass die Zuwanderungspolitik gescheitert ist. Eine Lösung kann nur in einem Zuwanderungsstopp und einer umfassenden Förderung heimischer Familien liegen. Ansonst werden wir – wie Studien beweisen – in dreißig Jahren zur Minderheit im eigenen Land!”