Ortner, Pühringer: Regulierungswut der EU gefährdet heimische Arbeitsplätze

EU-Kommission verhängt 22 Mio. Bußgeld gegen Voestalpine wegen angeblicher Preisabsprachen


Wegen eines angeblichen Kartells mit illegalen Preisabsprachen bestraft die EU rund 40 Stahlfirmen aus mehreren Ländern. Auch die Voestalpine muss laut eigenen Angaben Bußgelder in Höhe von 22 Millionen Euro zahlen, obwohl sie nach eigenen Angaben nicht in das Spannstahlkartell verwickelt ist.


“Mit ihrer unaufhaltsamen Regulierungswut und Willkür fügen die EU-Bürokraten den europäischen Volkswirtschaften einen schweren Schaden zu”, erklärt dazu der FPÖ-Finanzsprecher im Linzer Gemeinderat Sebastian Ortner. “Dieser Vorgang zeigt einmal mehr, dass die sogenannte ‘Liberalisierung der Märkte’ der EU in Wahrheit vielfach eine neue Form der Bevormundung und Zwangsregulierung der heimischen Wirtschaft zum Nachteil der Menschen in unserem Land bedeutet”, so Ortner weiter.


“Wie schon bei den CO2-Zertifikaten muss man sich die Frage stellen, ob die Zielsetzung der EU nicht die schrittweise Demontage unserer heimischen Industrie ist, deren Folge der massenhafte Verlust von heimischen Arbeitsplätzen wäre”, kritisiert GR und Voest-Betriebsrat Manfred Pühringer die EU-Sanktion gegen das Linzer Unternehmen.


“Wir Freiheitlichen stehen in dieser Auseinandersetzung als einzige Partei ohne Wenn und Aber klar auf Seiten unserer heimischen Wirtschaft und unserer Arbeitnehmer”, so Pühringer und Ortner abschließend. (Schluss)