Ortner, Wimmer: “Für ÖVP schlägt beim Thema ‘Eisenbahnbrücke’ die Stunde der Wahrheit”

Gemeinderatsantrag für “Neuplanungsgebiet” – dem ÖVP bereits zugestimmt hat – ist mit dem Erhalt der Brücke nicht vereinbar.


In der morgigen Linzer Gemeinderatssitzung wird die viel diskutierte Eisenbahnbrücke erneut für Gesprächsstoff sorgen – die Verordnung eines Neuplanungsgebietes im Brückenbereich soll beschlossen werden: ein weiterer, voreiliger Schritt zum drohenden Abriss der Brücke. “Obwohl sehr viele Menschen – Fachleute und die breite Bevölkerung – dafür sind, die Sanierung der Brücke genau zu prüfen, setzt sich Verkehrsreferent Vbgm Luger ausschließlich mit einem Abriss der Brücke und einem Neubau auseinander”, kritisiert der freiheitliche Gemeinderat Sebastian Ortner.


Neben drei Viertel der Bevölkerung, sprechen sich auch Experten aus Kultur und Technik für die Restaurierung der Brücke aus. Aber auch auf der politischen Ebene erfährt der Erhalt der Brücke Zuspruch. “Nachdem für die FPÖ von Anbeginn die Sanierung der Brücke im Vordergrund stand, springt nun auch die ÖVP – die in der letzten Gemeinderatssitzung noch für ein Neuplanungsgebiet gestimmt hatte – auf diesen Zug auf und setzt sich scheinbar vehement für die Brücke ein”, ergänzt StR Detlef Wimmer. “Abzuwarten bleibt aber das Stimmverhalten in der morgigen Sitzung. Gleichzeitig ein Neuplanungsgebiet zu verordnen – dem die ÖVP im Vorfeld schon zugestimmt hat – und den Erhalt der Brücke zu fordern, ist unverständlich. Wer wirklich das Linzer Wahrzeichen erhalten möchte, darf dem Tagesordnungspunkt G4 morgen nicht zustimmen.”


“Die freiheitliche Fraktion hält als einzige Partei seit Beginn an ihrem Standpunkt fest und zieht weitere Schritte für einen Neubau erst dann in Erwägung, wenn ein Erhalt der Eisenbahnbrücke definitiv ausgeschlossen ist”, bekräftigt GR Ortner und führt abschließend an: “Unabhängig von der Entscheidung anderer Parteien werden wir uns weiterhin unbeirrt für das Linzer Wahrzeichen einsetzen.”