„Verschlimmbesserung“ durch Umbauarbeiten
“Der Park am Lonstorferplatz ist als Problemzone bekannt. Versprochene Umbauarbeiten brachten aber keine Verbesserung. Der Park kann weiterhin von den Bürgerinnen und Bürgern kaum als Erholungsfläche genutzt werden”, berichtet FPÖ-Gemeinderätin Anita Neubauer.
Regelmäßig ersuchen Bewohner des Viertels die Stadt Linz um Hilfe bei der unbefriedigenden Situation. Zuletzt wurden nach Bürgerprotesten im September vergangenen Jahres von der damaligen Sozialreferentin Umbauarbeiten angekündigt. Es würden von den Spielflächen getrennte ‘spezielle Sitzmöglichkeiten’ geschaffen und eine Toilette aufgestellt werden. “Die gesetzten Maßnahmen bringen leider keine Verbesserung für die Bewohner. Die Sitzbänke wurden nun im vorderen Bereich auf einer Betonfläche ohne jeglichen Sonnenschutz montiert. Dafür stehen im Spielbereich jetzt für Eltern und Begleitpersonen keine Sitzgelegenheiten mehr zur Verfügung. Das aufgestellte Toilettenhäuschen steht in praller Sonne, was zu entsprechender Geruchsbelästigung führt”; schildert Gemeinderat Ortner die unbefriedigenden Zustände.
Der Spielplatz selbst schnitt beim letzten Sicherheitstest der städtischen Kinderspielplätze durch die Konsumenteninformation der Arbeiterkammer im Mai 2010 nur befriedigend ab. “Unter anderem wurde das Fehlen einer Hundeverbotstafel bemängelt, die ebenfalls im September 2009 angekündigt, aber nach einem Dreivierteljahr immer noch nicht angebracht wurde”, stellt Neubauer fest.
Die im Park befindliche Brunnenanlage fristet ebenso ein tristes Dasein. Der von Josef Huber gestaltete Findling ist nicht gesäubert und nicht in Betrieb, so dass Regenwasser in den beiden Becken modert. “Auch wenn Brunnen heute nicht mehr der Wasserversorgung dienen, sondern als künstlerische Beträge gelten, müssen sie entsprechend gepflegt und gewartet werden. Gerade im städtischen Bereich sind Parks und Spielflächen wichtige Erholungsflächen und tragen wesentlich zur Lebensqualität der Linzerinnen und Linzer bei”, fordern die beiden freiheitlichen Mandatare eine Behebung der Missstände. (schluss)